Schindermassiv

Titelfoto Schindermassiv

Das Schindermassiv kann als abgelegenste Untergruppe der Bayerischen Voralpen gelten. Gäbe es nicht die Mautstraße nach Valepp, wären es bis zu sieben Kilometer Luftlinie zur nächsten öffentlichen Straße. Die wenigen Gipfel des Schindermassivs gruppieren sich mit Ausnahme des unbedeutenden Rieselsbergs alle um das Schinderkar. Dieses Kar ist in den Bayerischen Voralpen mit seiner zackigen Felsumgebung einmalig. Auch bereits der Zugang zum Kar über die nur langsam ansteigenden Geröllströme, die mit urtümlichem Wald bewachsen sind, stellt eine Besonderheit dar.

Das Schindermassiv ist am engsten mit der Wallberggruppe verbunden, und zwar über einen langen Kamm niedriger Waldkuppen, die deutlich unter den Gipfelhöhen ringsum bleiben. Optisch fügt sich das Schindermassiv aber eher in eine Linie mit den Blaubergen und dem Sonnwendkamm ein.

Lage und Übersicht

Das Schindermassiv ist eine Untergruppe des Südlichen Mangfallgebirges in den Bayerischen Voralpen.

Mit einer Höhe von 1808 Metern bildet der Österreichische Schinder den Hauptgipfel.

Weitere bekannte und bedeutende Gipfel sind z.B. Bayerischer Schinder, Rotkogel und Pfaffenkopf.

Insgesamt hat das Schindermassiv 5 Gipfel mit einer Durchschnittshöhe von 1697 Metern.

Der durchschnittliche Schwierigkeitsgrad des leichtesten Gipfelanstiegs liegt ungefähr bei 0,2.

Schindermassiv - Alle Gipfel

 

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