Blauberge

Das Weißachtal führt oberhalb vom Tegernsee noch ein längeres Stück direkt südlich in die Berge hinein, bis es bei Wildbad Kreuth an den mächtigen Kamm der Blauberge stößt und nach Westen zum Achenpass hin abgelenkt wird. Von den Gipfeln der Blauberge kommen in diesem Abschnitt noch zahlreiche Seitenbäche durch stark zergliedertes Gelände mit vielen Schluchten herab. Viel freundlicher sieht es auf der südlichen, bereits österreichischen Seite der Blauberge aus, die als ganz gerader Gratzug auch die Grenze von Bayern und Tirol bilden.

Als Blauberge im eigentlichen Sinn werden meist nur die Hauptgipfel zwischen der höchsten Erhebung, der Halserspitz, und dem Kammeinschnitt am Schildenstein bezeichnet. Erst zusammen mit der weiteren Fortsetzung des Kammverlaufs bis zum Achenpass bildet das Massiv aber eine abgeschlossene Gruppe. Die Bezeichnung "Blauberge" passt dort gut, denn besonders wenn sich im Herbst im Nebeldunst nur die Konturen der Umgebung abzeichnen, erscheinen gerade die bewaldeten Gipfel wirklich in einer blauen Farbe. Als kleiner Nebenkamm gehört schließlich auch noch der südlich vorgelagerte Gratzug der Natterwand zur Gruppe.

Lage und Übersicht

Die Blauberge sind eine Untergruppe des Südlichen Mangfallgebirges in den Bayerischen Voralpen.

Mit einer Höhe von 1862 Metern bildet die Halserspitz den Hauptgipfel.

Weitere bekannte und bedeutende Gipfel sind z.B. Blaubergkopf, Blaubergschneid, Natterwand und Schildenstein.

Insgesamt haben die Blauberge 13 Gipfel mit einer Durchschnittshöhe von 1649 Metern.

Der durchschnittliche Schwierigkeitsgrad des leichtesten Gipfelanstiegs liegt ungefähr bei 0.

Blauberge - Alle Gipfel

 

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