Wilde Fräulein, 1615 m (Bayerische Voralpen)

Wilde Fräulein - Gipfel-Daten zu diesem Berg

Die "Wilden Fräulein" treiben südlich vom Jägerkamp ihr Unwesen. So heißt die vorgelagerte Erhebung oberhalb der Schönfeldhütte. Aus Richtung Süden führt zwar ein bis auf die letzten Meter ziemlich sanfter Grasrücken zum Gipfel, über dem Kessel der Schönfeldalm auf der Ostseite befinden sich aber auch felsige Abbrüche mit kleineren Türmen, die besser zum Namen des Gipfels passen. Die Besteigung der Wilden Fräulein kommt als kurze Unternehmung von der Schönfeldhütte aus in Frage, einen deutlichen Steig gibt es allerdings nicht. Der Hang in Richtung Jägerkamp ist etwas unzugänglicher.

Foto-Galerie Wilden Fräulein

Jägerkamp und Benzingspitz; vorgelagert die Wilden Fräulein

Jägerkamp und Benzingspitz; vorgelagert die Wilden Fräulein

Jägerkamp und Benzingspitz, vorne rechts die Wilden Fräulein

Jägerkamp und Benzingspitz, vorne rechts die Wilden Fräulein

Wilde Fräulein vor Jägerkamp und Benzingspitz

Wilde Fräulein vor Jägerkamp und Benzingspitz

Wilde Fräulein mit der grasigen Südwestflanke vor Tanzeck und Aiplspitz

Wilde Fräulein mit der grasigen Südwestflanke vor Tanzeck und Aiplspitz

Wilde Fräulein über der Schönfeldhütte, dahinter die Brecherspitz

Wilde Fräulein über der Schönfeldhütte, dahinter die Brecherspitz

Jägerkamp, Benzingspitz und Aiplspitz, davor die Wilden Fräulein und mittig der Schwarzenkopf

Jägerkamp, Benzingspitz und Aiplspitz, davor die Wilden Fräulein und mittig der Schwarzenkopf

In Bildmitte der noch in der Sonne liegende Südhang der Wilden Fräulein

In Bildmitte der noch in der Sonne liegende Südhang der Wilden Fräulein

Anstiege und Bergtouren Wilde Fräulein

Von der Schönfeldhütte über die Südhänge (nur einzelne Pfadspuren, aber nicht schwierig):

Der Südkamm der Wilden Fräulein läuft unten in sehr breiten Weidehängen aus. Hier liegt auch die Schönfeldhütte, die sich vom Spitzingsee oder Spitzingsattel erreichen lässt. Von der Hütte aus direkt zum Südkammansatz hinauf oder in kaum mehr als einer Minute auf dem Weg in Richtung Spitzungsattel dorthin, wo oberhalb eine kleine Baumgruppe steht, und nun weglos über die Weidehänge direkt auf den Gipfel zu. Neben Viehpfaden trifft man hier auch auf einen in Kehren verlaufenden, unterschiedlich stark ausgeprägten Pfad, der gegenüber einem weglosen Aufstieg aber keine Vorteile bringt und in Aufstiegsrichtung im oberen Teil nur schwer zu erkennen ist. Nach einer kurzen flacheren Passage bildet sich ein deutlicherer Grat heraus – rechts bietet sich ein Blick auf Felstürme, links setzt sich das gut begehbare Weidegelände weiter fort. Bei den ersten kleinen Schrofen am Beginn des baumbestandenen Gipfelbereichs am besten links vorbei, dann wird leicht rechts oberhalb bereits das kleine Gipfelkreuz sichtbar. Zwischen den Bäumen über Gras, evtl. auf der schwachen Trittspur, sind es nur noch einige Höhenmeter zum Gipfelkamm, der von Westen nach Osten verläuft und westlich unterhalb eine kleine Felsschneide ausbildet. Der Gipfelpunkt selbst ist grasig, der Hang in Richtung des Sattels vor dem Jägerkamp steil und dicht bewachsen.

 

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