Stacheleck, 1470 m (Bayerische Voralpen)

Stacheleck von Südwesten

Stacheleck von Südwesten

Stacheleck - Gipfel-Daten zu diesem Berg

Zwischen den vielverzweigten südlichen Seitentälern der Weißach gibt es im Kamm nördlich des Reitsteins noch einen benannten Gipfelpunkt, das Stacheleck. Der Gratrücken ist fast vollständig bewaldet und damit für den Wanderer nicht besonders interessant. Allenfalls als ausgefallene Alternativroute bei einer Reitstein-Besteigung kommt auch der Besuch des Stachelecks in Betracht, wobei allerdings der Reitstein selbst schon zu den unbekannteren, nicht alltäglichen Gipfelzielen gehört. So bleibt es in den abgelegenen Wäldern am Stacheleck sehr ruhig.

Foto-Galerie zum Stacheleck

Stacheleck mit Westflanke

Stacheleck mit Westflanke

Stacheleck aus dem Reitbachtal gesehen

Stacheleck aus dem Reitbachtal gesehen

Stacheleck und Reitstein von Westen

Stacheleck und Reitstein von Westen

Nordwestrücken des Stachelecks vor der Roßsteingruppe

Nordwestrücken des Stachelecks vor der Roßsteingruppe

Reitstein und links davor Stacheleck mit ihren Nordflanken

Reitstein und links davor Stacheleck mit ihren Nordflanken

Anstiege und Bergtouren Stacheleck

Übergang vom Reitstein zum Stacheleck (Kaum begangenes, aber unschwieriges Gelände):

Am Reitstein zweigt vom Hauptgrat in Richtung Achenpass der Seitengrat mit dem Stacheleck ab, der später nach Westen umbiegt und mit dem Hauptkamm das Reitbachtal einschließt. Vom Reitstein aus ist der Übergang zum Stacheleck entlang des Verbindungsgrats unproblematisch möglich. Hierzu wendet man sich vom Gipfle aus nach Norden und behält diese Richtung auch dort bei, wo bei der folgenden Kuppe der Kamm zum Achenpass nach links abbiegt. Anschließend geht es bald deutlicher abwärts und ein kleiner Pfad erleichtert die genaue Routenwahl. Vor allem an den dichter bewachsenen Stellen des Rückens und beim letzten, etwas steileren Abschwung vor dem Sattel unter dem Stacheleck ist er ganz nützlich. Die Richtung ist mit dem nach Norden führenden Kamm aber immer eindeutig vorgegeben, auch beim folgenden Wiederanstieg. Der Pfad setzt sich hier weiter fort, führt aber bald in die linke Flanke und damit am Gipfel des Stachelecks vorbei. Auch weglos sind die verbleibenden Höhenmeter zur Gipfelfläche des Stachelecks allerdings kein Problem. Der höchste Punkt ist dicht bewachsen und nicht auf den ersten Blick erkennbar, weil es mehrere kleine Erhebungen auf der Gipfelfläche gibt. Er befindet sich im südwestlichen Bereich, vom Reitstein kommend also links am Beginn der Gipfelbereichs.

Beginn des Nordrückens nach dem Vorgipfel des Reitsteins

Beginn des Nordrückens nach dem Vorgipfel des Reitsteins

Ein kleiner Pfad erleichtert den Abstieg über Gras- und Waldgelände

Ein kleiner Pfad erleichtert den Abstieg über Gras- und Waldgelände

Blick zu Roß- und Buchstein

Blick zu Roß- und Buchstein

Das Stacheleck beim Abstieg zur Einsattelung

Das Stacheleck beim Abstieg zur Einsattelung

Auf den letzten Metern vor dem Sattel wird das Gelände etwas steiler, der Abstieg ist wegen des Pfads aber problemlos

Auf den letzten Metern vor dem Sattel wird das Gelände etwas steiler, der Abstieg ist wegen des Pfads aber problemlos

Im Gegenanstieg zum Stacheleck

Im Gegenanstieg zum Stacheleck

Aussicht in Richtung Weißachtal mit dem Leonhardstein

Aussicht in Richtung Weißachtal mit dem Leonhardstein

Der Gipfelbereich des Stachelecks mit vielen kleinen hügelartigen Erhebungen

Der Gipfelbereich des Stachelecks mit vielen kleinen hügelartigen Erhebungen

Hier liegt zwischen den Bäumen der höchste Gipfelpunkt

Hier liegt zwischen den Bäumen der höchste Gipfelpunkt

Abstieg über den Nordwestrücken zum Reitbach und zum Achenpass (Etwas Trittsicherheit im weglosen Gelände erforderlich, wenig Orientierungspunkte):

Eine etwas abenteuerliche Abstiegsvariante führt vom Stacheleck zum Fahrwegende im Reitbachtal und weiter zum Achenpass hinab. Da die Orientierung nicht ganz einfach und das Gelände vor allem weiter unten steiler ist als an anderen Routen im Reitbachgebiet, erfordert die Route etwas Erfahrung. Sie verläuft vom Stacheleck-Gipfel zunächst am Kamm nach Norden zu einem Vorgipfel, an dem sich der Rücken einen nordwestlichen und einen nordöstlichen Ast teilt. Am anfangs noch ausgeprägten Nordwestrücken geht es weiter hinab. Rechts ermöglicht das Gelände an manchen Stellen einen Blick in die leicht schrofige Nordflanke und auf die darunter gelegene, abgeschiedene Bodigbergalm. Dies und der manchmal freie Blick auf die Berge der Roßsteingruppe bieten zusammen mit der Wanderkarte gute Orientierungshilfen, um die richtige Richtung zu finden.

Der Kammrücken verliert sich nach unten hin mehr und mehr im Wald und wird zu einer von schwer überquerbaren Gräben durchzogenen Flanke. Dem Ziel entsprechend muss man sich zuletzt leicht links halten, allerdings keinesfalls zu früh. Es gehört etwas Glück dazu, den richtigen Zwischenraum zwischen zwei Gräben zu erwischen, da es im Wald keine Orientierungspunkte gibt. Zuletzt ist auch der Waldboden stark bewachsen und macht das Vorankommen auf den letzten Höhenmetern mühsamer. Im Optimalfall trifft man links eines deutlich eingerissenen Bachgrabens auf das Ende eines Fahrwegs bei einer kleinen Hütte. Dem Fahrweg folgt man, die zahlreichen südlichen Seitentäler des Reitbachtals querend, talauswärts in Richtung Achenpass. Nach einem kurzen Gegenanstieg zu Beginn verläuft der Weg meist angenehm fallend, zieht sich allerdings noch relativ lang bis zum Parkplatz am Achenpass.

Am Gipfelkamm des Stachelecks zwischen dem Haupt- und dem nördlichen Vorgipfel ist das Gelände noch sehr flach

Am Gipfelkamm des Stachelecks zwischen dem Haupt- und dem nördlichen Vorgipfel ist das Gelände noch sehr flach

Zu Beginn sind auch noch in östlicher Richtung die umliegenden Gipfel (Schildenstein und Platteneck) zu sehen

Zu Beginn sind auch noch in östlicher Richtung die umliegenden Gipfel (Schildenstein und Platteneck) zu sehen

Am Nordwestkamm wird das Gelände steiler; zwischen den Bäumen ist die Roßsteingruppe zu sehen

Am Nordwestkamm wird das Gelände steiler; zwischen den Bäumen ist die Roßsteingruppe zu sehen

Über die Bodigbergalm hinweg schaut man zum Leonhardstein

Über die Bodigbergalm hinweg schaut man zum Leonhardstein

Einblick in die Nordflanke des Stachelecks

Einblick in die Nordflanke des Stachelecks

Roßsteingruppe vom Schönberg bis zum Buchstein über dem Weißachtal

Roßsteingruppe vom Schönberg bis zum Buchstein über dem Weißachtal

Im untersten Teil wird der Abstieg mühsamer und die richtige Route schwieriger zu finden

Im untersten Teil wird der Abstieg mühsamer und die richtige Route schwieriger zu finden

Die Hütte am Ende des Abstiegs aus dem darüber liegenden Wald, gesehen vom zunächst wieder ansteigenden Fahrweg durchs Reitbachtal

Die Hütte am Ende des Abstiegs aus dem darüber liegenden Wald, gesehen vom zunächst wieder ansteigenden Fahrweg durchs Reitbachtal

Der Weiterweg zum Achenpass führt an den zahlreichen Gräben in der Nordflanke des Reitbergs vorbei

Der Weiterweg zum Achenpass führt an den zahlreichen Gräben in der Nordflanke des Reitbergs vorbei

Rückblick zum Stacheleck; rechts der Reitstein

Rückblick zum Stacheleck; rechts der Reitstein

 

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