Schweinsberg, 1514 m (Bayerische Voralpen)

Schweinsberg vom Breitenstein

Schweinsberg vom Breitenstein

Schweinsberg - Gipfel-Daten zu diesem Berg

Im langen Kamm zwischen Wendelstein und Breitenstein liegen eine ganze Reihe kleinerer Erhebungen, von denen aber nur der Schweinsberg den Charakter eines eigenständigen Gipfels erreicht. Er erhebt sich nördlich über dem Schweinsbergsattel und fällt dann direkt in die tiefste Einsenkung des gesamten Kamms unmittelbar vor dem Breitenstein ab.

Der Schweinsberg ist leicht an seiner kamelhöckerartigen Doppelkuppe zu erkennen. Der höhere Punkt, auf dem auch das Gipfelkreuz steht, ist die südöstliche Erhebung, also die Kuppe oberhalb des Schweinsbergsattels. Ihr Besuch ist auch hiervon abgesehen viel lohnender, da sie eine freie Aussicht gewährt, während ihr nordwestlich gelegenes Gegenstück vollständig bewaldet ist. Der Übergang zwischen den beiden Gipfelpunkten über den sanft geschwungenen Verbindungskamm dauert allerdings ohnehin nur wenige Minuten.

Foto-Galerie zum Schweinsberg

Schweinsberg (Nordkuppe) vom Südanstieg zum Breitenstein aus gesehen

Schweinsberg (Nordkuppe) vom Südanstieg zum Breitenstein aus gesehen

Schweinsberg von Osten

Schweinsberg von Osten

Schweinsberg mit Ostseite, links davon der Schweinsbergsattel und die Kirchwand

Schweinsberg mit Ostseite, links davon der Schweinsbergsattel und die Kirchwand

Schweinsberg vom Tal bei Geitau gesehen

Schweinsberg vom Tal bei Geitau gesehen

Schweinsberg über dem nördlich gelegenen Sattel

Schweinsberg über dem nördlich gelegenen Sattel

Schweinsberg mit Schweinsbergsattel und Durhamer Alm

Schweinsberg mit Schweinsbergsattel und Durhamer Alm

Schweinsberg und Wendelstein über dem Kamm mit der Nagelspitz

Schweinsberg und Wendelstein über dem Kamm mit der Nagelspitz

Schweinsberg und Breitenstein von Nordosten

Schweinsberg und Breitenstein von Nordosten

Breitenstein, Schweinsberg und Wendelstein über dem Leitzachtal

Breitenstein, Schweinsberg und Wendelstein über dem Leitzachtal

Anstiege und Bergtouren Schweinsberg

Anstieg von Südosten aus dem Wendelsteingebiet (leicht, am Gipfelanstieg aber kein deutlicher Weg):

Aus dem Wendelsteingebiet führt ein Weg quer durch die Hänge nördlich des Verbindungskamms zum Schweinsbergsattel am Südostfuß des Schweinsbergs und eröffnet damit eine günstige Zugangsmöglichkeit zu diesem Gipfel. Der Querweg beginnt am Nordsattel des Wendelsteins, wo in der Nähe der Reindleralm mehrere Wege zusammentreffen (von der Zeller Scharte her, von Brannenburg und von der Hochsalwand). Wenig später kommt auch noch ein Weg aus dem Jenbachtal herauf. Unter der steilen Nordwestwand des Wendelsteins geht es dann leicht ansteigend zu einem Wegdreieck, wo von oben eine weitere Zugangsmöglichkeit vom Wendelsteinhaus her herabkommt.

Für alle Zugangsvarianten gemeinsam quert der Steig nun unterhalb des langen Wendelstein-Westkamms auf den Schweinsberg zu. Knapp vor der Elbachalm gabelt sich der Weg; die obere, nicht direkt an der Alm vorbei führende Route ist die richtige.

Im Kamm oberhalb liegen mehrere kleine Erhebungen, die zusätzlich besucht werden können. So kann man etwa von der kleinen Kammeinsattelung oberhalb der Elbachalm, die vom Querungsweg mit wenigen Schritten erreichbar ist, mit einer scharfen Linkswendung am Grat in Richtung Wendelstein zu einem Felskopf mit Kreuz und Gedenktafeln aufsteigen. Und im anschließenden Wegverlauf wird vor dem Schweinsbergsattel noch die Gratkuppe der Kirchwand passiert. Über den Weidehang ist der direkte Aufstieg vom Weg aus kein Problem, üblicher ist aber der ebenso nur kurze Anstieg zur langgestreckten Gipfelkuppe über den Graskamm vom Schweinsbergsattel aus.

Im Schweinsbersattel angekommen, beginnt der eigentliche Gipfelanstieg zum Schweinsberg. Eine deutliche Trittspur führt über die Weide in den nahen, lockeren Wald hinein. Dort holt der Pfad etwas nach rechts aus, um so den geschwungenen Ostkamm zu erreichen, der klarer ausgeprägt ist als der Rücken vom Schweinsbergsattel aus. Da es sich noch um Weidegelände handelt, hat sich nicht überall ein deutlicher Weg ausgeprägt, letztlich ist die richtige Aufstiegsroute aber nicht zu verfehlen - auch ein paar Steinmänner helfen notfalls bei der Routenfindung.

Querung unterhalb der steilen Wendelstein-Wände im Rückblick

Querung unterhalb der steilen Wendelstein-Wände im Rückblick

Besonders beim späteren Blick zurück beeindrucken die hohen Abbrüche am Wendelstein

Besonders beim späteren Blick zurück beeindrucken die hohen Abbrüche am Wendelstein

Über der Elbachalm sieht man die Doppelkuppe des Schweinsbergs; rechts Breitenstein

Über der Elbachalm sieht man die Doppelkuppe des Schweinsbergs; rechts Breitenstein

Rechts zwischen den Bäumen der Felsblock mit Kreuz, zu dem man von der Elbachalm schnell aufsteigen kann

Rechts zwischen den Bäumen der Felsblock mit Kreuz, zu dem man von der Elbachalm schnell aufsteigen kann

Die Elbachalm bleibt unterhalb; im Hintergrund Farrenpoint, Haid- und Hochsalwand

Die Elbachalm bleibt unterhalb; im Hintergrund Farrenpoint, Haid- und Hochsalwand

Abstecher zum Kreuz am Kamm

Abstecher zum Kreuz am Kamm

Blick vom Kreuz auf Schweinsberg und Breitenstein, rechts die Aiblinger Hütte

Blick vom Kreuz auf Schweinsberg und Breitenstein, rechts die Aiblinger Hütte

Kurz vor dem Schweinsbergsattel

Kurz vor dem Schweinsbergsattel

Auf der ebenfalls oberhalb des Wegs gelegenen Kirchwand; links der von der Kirchwand durch den Schweinsbergsattel getrennte Schweinsberg

Auf der ebenfalls oberhalb des Wegs gelegenen Kirchwand; links der von der Kirchwand durch den Schweinsbergsattel getrennte Schweinsberg

Blick von der Kirchwand zum Wendelstein

Blick von der Kirchwand zum Wendelstein

Abstieg von der Kirchwand zum weiten Schweinsbergsattel

Abstieg von der Kirchwand zum weiten Schweinsbergsattel

Vom Sattel führt die Route im Wald etwas nach rechts ausholend zum Gipfelkreuz des Schweinsbergs

Vom Sattel führt die Route im Wald etwas nach rechts ausholend zum Gipfelkreuz des Schweinsbergs

Im Sattel; die Trittspur zum Schweinsberg prägt sich am Ende der Wiese deutlicher aus

Im Sattel; die Trittspur zum Schweinsberg prägt sich am Ende der Wiese deutlicher aus

Blick über den Schweinsbergsattel auf den Gegenhang an der Kirchwand

Blick über den Schweinsbergsattel auf den Gegenhang an der Kirchwand

Aufstieg von Südosten her zum Schweinsberg

Aufstieg von Südosten her zum Schweinsberg

Auch kurz vor dem Gipfel gibt es noch einen Steinmann am Kamm

Auch kurz vor dem Gipfel gibt es noch einen Steinmann am Kamm

Rückblick vom Gipfel auf die letzten Aufstiegsmeter und zum Wendelstein

Rückblick vom Gipfel auf die letzten Aufstiegsmeter und zum Wendelstein

Abstieg über den Nordrücken in den Sattel vor dem Breitenstein (ohne Schwierigkeiten, aber nur schwache Pfadspuren):

Der Abstieg vom Schweinsberg zum Sattel vor dem Breitenstein führt zunächst über den nördlichen Vorgipfel des Schweinsbergs. Vom Hauptgipfel aus dauert der Übergang dorthin am breiten, erst grasigen, dann bewaldeten Rücken nur wenige Minuten. Am Waldbeginn nutzt man wo möglich unbewachsene Gassen; wo diese eng werden, erleichtern Pfadspuren das Durchkommen.Nach der Nordkuppe geht es im Wald- und Latschengelände ganz ähnlich weiter, wobei der Pfad nun deutlicher wird und im Verlauf etwas nach links ausholt. Bald gelangt man zu ausgedehnten Wiesenflächen, die nur noch stellenweise von dicht bewachsenen Zonen unterbrochen werden. Der Steig weicht nicht allen Büschen nach links aus, sondern wendet sich zuletzt wieder dem breiten Kamm zu und führt so direkt zum Sattel hinunter. In Abstiegsrichtung ist er gut zu verfolgen, umgekehrt können mehr Zweifel über die richtige Routenführung bestehen und es ist wichtig, am Beginn der Buschzonen jeweils den oft einzig geeigneten Durchschlupf zu finden. Im Zweifel kann aber auch der gesamte untere Abschnitt weit nach rechts (in Aufstiegsrichtung) ausholend vermieden werden, denn nach Westen hin nimmt der Bewuchs des Hangs deutlich ab.

Die bewaldete Nordkuppe des Schweinsbergs vom Gipfel aus gesehen

Die bewaldete Nordkuppe des Schweinsbergs vom Gipfel aus gesehen

Im Wald geht es durch freie Gassen weiter

Im Wald geht es durch freie Gassen weiter

An den engeren Stellen bildet sich eine deutliche Trittspur aus

An den engeren Stellen bildet sich eine deutliche Trittspur aus

Rückblick beim Abstieg vom Gipfelbereich der Nordkuppe zum Sattel vor dem Breitenstein

Rückblick beim Abstieg vom Gipfelbereich der Nordkuppe zum Sattel vor dem Breitenstein

Bald werden die Latschen lichter und ermöglichen einen schönen Blick auf den Breitenstein

Bald werden die Latschen lichter und ermöglichen einen schönen Blick auf den Breitenstein

In Abstiegsrichtung ist die Spur noch einigermaßen gut zu verfolgen

In Abstiegsrichtung ist die Spur noch einigermaßen gut zu verfolgen

Im Aufstieg darf man bei dem stellenweise starken Bewuchs im oberen Teil den richtigen Durchstieg nicht verpassen

Im Aufstieg darf man bei dem stellenweise starken Bewuchs im oberen Teil den richtigen Durchstieg nicht verpassen

Kurz vor dem Sattel, wo der Pfad wieder direkt am breiten Nordrücken verläuft

Kurz vor dem Sattel, wo der Pfad wieder direkt am breiten Nordrücken verläuft

Rückblick vom Sattelbereich aus auf den Abstieg vom Schweinsberg

Rückblick vom Sattelbereich aus auf den Abstieg vom Schweinsberg

 

Gipfelseiten.de - © 2013, E-Mail: mail@gipfelseiten.de - Impressum / Kontakt