Schindlerskopf, 1940 m (Bayerische Voralpen)

Schindlerskopf mit dem Höhenweg durch die Südostflanke

Schindlerskopf mit dem Höhenweg durch die Südostflanke

Schindlerskopf - Gipfel-Daten zu diesem Berg

Der Schindlerskopf ist ein kleiner Gratgipfel über dem Michelfeld - der letzte, bevor sich der von der Hohen Kisten kommende Kamm dann zu den höchsten Gipfeln der Bayerischen Voralpen aufschwingt. Die Schartenhöhen sowie die Höhendifferenz zur Michelfeld-Hochebene fallen gering aus, nach Westen hin zeigt der Schindlerskopf aber wie seine Nachbargipfel eine über 1000 Meter hohe Steilflanke mit Schrofen und Latschenkiefern. Während hier wohl nie jemand zum Gipfel aufsteigen dürfte, ermöglicht der Verbindungsweg Rechtlerhütte - Weilheimer Hütte, der die Gipfelflanke quert und auch die Einsattelung zwischen Schindlerskopf und Oberem Rißkopf berührt, von dieser Seite aus einen unproblematischen Anstieg.

Foto-Galerie zum Schindlerskopf

Schindlerskopf über dem Michelfeld, aufgenommen am Wallgauer Eck

Schindlerskopf über dem Michelfeld, aufgenommen am Wallgauer Eck

Schindlerskopf von Nordosten

Schindlerskopf von Nordosten

Blick über den Osthang zum Gipfel des Schindlerskopfs

Blick über den Osthang zum Gipfel des Schindlerskopfs

Schindlerskopf zwischen Oberem Rißkopf und Archtalkopf

Schindlerskopf zwischen Oberem Rißkopf und Archtalkopf

Schindlerskopf und Archtalkopf über der südöstlich gelegenen Hochebene

Schindlerskopf und Archtalkopf über der südöstlich gelegenen Hochebene

Anstiege und Bergtouren Schindlerskopf

Übergang vom Archtalkopf zum Schindlerskopf (etwas Trittsicherheit erforderlich):

Einen direkten Gratübergang vom Archtalkopf zum Schindlerskopf verhindern leider die über lange Gratstrecken dichten Latschen. Daher muss man zwischenzeitlich zum Höhenweg Rechtlerhütte - Weilheimer Hütte absteigen.

Vom Archtalkopf aus führt anfangs noch ganz kurz ein Pfad über den Verbindungsgrat zum Schindlerskopf und dann nach links absteigend weiter. So erreicht man einen freien Hang oberhalb des Wanderwegs. Der weitere Abstieg zu diesem ist zwar ebenfalls nicht schwierig, erfordert wegen des teilweise gerölldurchsetzten Grasgeländes aber etwas Trittsicherheit.

Für den Wiederaufstieg zum Schindlerskopf besteht die Hauptschwierigkeit darin, die richtige Stelle unterhalb des Gipfels zu finden, wo der Wanderweg verlassen werden muss. Vom Weg aus ist nur schwer zu erkennen, wo sich genau der Gipfel befindet, und bei einem Aufstieg an der falschen Stelle verhindern letztlich mit großer Wahrscheinlichkeit die Latschen das Erreichen des Gipfels. Als Richtpunkt für den Aufstieg dient die Abzweigung einer beschilderten Abstiegsmöglichkeit vom Weg Rechtlerhütte - Weilheimer Hütte nach Krün. In diesem Bereich reicht eine schmale Latschenzone vom Grat bis knapp über den Weg herab. Links und rechts der Latschen ermöglichen dagegen Grashänge, die auch einzelne Schrofen enthalten, den Aufstieg zur Grathöhe. Wählt man den linken (südwestlichen) als Anstiegsroute, kommt man am Grat im unmittelbaren Gipfelbereich aus. Das weglose Gelände ist vom Charakter her ähnlich wie beim Abstieg vom Archtalkopf.

 

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