Schattlahnerkopf, 1629 m (Bayerische Voralpen)

Schattlahnerkopf vor dem Karwendel

Schattlahnerkopf vor dem Karwendel

Schattlahnerkopf - Gipfel-Daten zu diesem Berg

  • Gebiet / Gruppe / Untergruppe:
  • Nachbargipfel:
  • Land / Bundesland:
    • Deutschland, Österreich - Bayern, Tirol
  • Schwierigkeit des leichtesten Anstiegs:
    • leicht (ohne Kletterei zugänglich)
  • Schartenhöhe:
    • Kategorie 5 von 7 (75 m -150 m)
    • genauer Wert: 130 m
    • Referenzpunkt: zwischen Schattlahnerkopf und Halserspitz
    • Referenzgipfel: Halserspitz
  • Dominanz des Bergs:
    • Kategorie 5 von 7 (1 km -2 km)
    • genauer Wert: ca. 1800 m
  • Andere Namen oder Schreibweisen:
    • Wilder Lochberg
    • Wildlochberg
    • Wilderlochberg
  • Bedeutung des Bergs:

Foto-Galerie zum Schattlahnerkopf

Schattlahnerkopf vom Nordgrat der Halserspitz gesehen

Schattlahnerkopf vom Nordgrat der Halserspitz gesehen

Blick von der Halserspitz zum benachbarten, deutlich niedrigeren Schattlahnerkopf

Blick von der Halserspitz zum benachbarten, deutlich niedrigeren Schattlahnerkopf

Der lange Kamm des Schattlahnerkopfs (Bildmitte) von Nordosten

Der lange Kamm des Schattlahnerkopfs (Bildmitte) von Nordosten

Das Tal des Bayrbachs zwischen Langeckberg links und Schattlahnerkopf rechts

Das Tal des Bayrbachs zwischen Langeckberg links und Schattlahnerkopf rechts

Anstiege und Bergtouren Schattlahnerkopf

Von der Gufferthütte über die Westseite (weglos, an den steileren Hangstellen etwas Trittsicherheit erforderlich):

Von der Gufferthütte auf dem Weg in Richtung Bayerische Wildalm und Wildbad Kreuth (über die Lange Au) in Richtung auf den Sattel zwischen Halserspitz und Schattlahnerkopf. Bei einer Weggabelung weiter in Richtung Sattel und nicht links ab zur Bayerischen Wildalm. Die Abzweigung befindet sich bereits direkt am Hang des Schattlahnerkopf-Westrückens. Noch kurz auf dem Weg weiter bis eine deutliche Viehspur scharf nach rechts abzweigt (teilweise begrenzt von Latschenbüschen). Dieser folgt man ansteigend durch den Hang unter dem Westrücken. Sie leitet in eine kleine Einsattelung zwischen dem westlichen Vorgipfel (1617 m) des Schattlahnerkopfs und einem unbedeutenden Gratkopf, der wiederum dem Vorgipfel noch etwas nach Nordwesten vorgelagert ist.

Nach einigen Metern auf dem Westrücken behindern Latschen das Vorankommen, aber eine Trittspur führt zwischen den Latschen kurz hinauf und wieder auf die rechte (südliche) Seite des Rückens. Hier wählt man nun ein gutes Stück unterhalb des Vorgipfels höchstens leicht ansteigend querend die günstigste Durchstiegsmöglichkeit über die am wenigsten steilen Hangstellen (Wald, Latschen und umgestürzte Bäume). Dabei trifft man schließlich auf einen mehrere Meter breiten freien Streifen - die Grenze von Bayern und Tirol, wo wie an vielen Stellen in den Bayerischen Voralpen irgendwann alle Latschen und Bäume entfernt wurden. Da die Latschen nur sehr langsam wieder nachwachsen, ist dieser Bereich optimal für den weiteren Anstieg geeignet (auch im unteren Teil setzt sich dieser Streifen zwar in Richtung auf die Bayerische Wildalm fort, hier ist der Hang aber deutlich steiler als etwas höher oben bei der beschriebenen Aufstiegsroute). Man gelangt, immer wieder auf Grenzsteine treffend, südlich am Vorgipfel vorbei. Die Grenze wechselt dahinter auf die andere Seite des Rückens. Etwas ab- und dann wieder aufsteigend geht es dort im flacheren Gelände oft auch auf einer Trittspur zum Gipfelbereich des Schattlahnerkopfs. Die Grenzsteine bieten dabei immer gute Orientierungspunkte. Da die Grenze auch direkt über den Gipfel verläuft, kann es in diesem Abschnitt keine Orientierungsprobleme mehr geben.

 

Gipfelseiten.de - © 2013, E-Mail: mail@gipfelseiten.de - Impressum / Kontakt