Rotwandlspitze, 1588 m (Bayerische Voralpen)

Rotwandlspitze mit ihrer Südwestseite

Rotwandlspitze mit ihrer Südwestseite

Rotwandlspitze - Gipfel-Daten zu diesem Berg

Die Rotwandlspitze ragt als steile Felsspitze aus dem sonst meist bewaldeten Kamm westlich des Brünnsteins. Vom Traithengebiet oder auch vom Trainsjoch aus gesehen weckt sie damit eigentlich gleich Interesse, allerdings dürften nur die wenigsten schon einmal auf ihrem Gipfel gestanden sein, während der benachbarte Brünnstein zu den am meisten bestiegenen Bergen der Bayerischen Voralpen zählt. Natürlich liegt das auch an der fehlenden Erschließung der Rotwandlspitze. Und der felsige Gipfelaufbau täuscht nicht: Es handelt sich um einen der wenigen Gipfel des Gebiets, der nicht ganz einfach zu erreichen ist. Für Spezialisten sollte die Rotwandlspitze als außergewöhnliches Ziel damit aber auf jeden Fall einmal auf dem Tourenplan stehen.

Foto-Galerie zur Rotwandlspitze

Rotwandlspitze zwischen Brünnsteinschanze und Brünnstein

Rotwandlspitze zwischen Brünnsteinschanze und Brünnstein

Gipfelbereich der Rotwandlspitze von Südwesten gesehen

Gipfelbereich der Rotwandlspitze von Südwesten gesehen

Rotwandlspitze und Brünnstein vom unteren Teil des Steilner Grats aus gesehen

Rotwandlspitze und Brünnstein vom unteren Teil des Steilner Grats aus gesehen

Rotwandlspitze und Brünnstein

Rotwandlspitze und Brünnstein

Die Südwestseite der Rotwandlspitze

Die Südwestseite der Rotwandlspitze

Rotwandlspitze zwischen Brünnsteinschanze und Brünnstein

Rotwandlspitze zwischen Brünnsteinschanze und Brünnstein

Anstiege und Bergtouren Rotwandlspitze

Übergang von der Brünnsteinschanze zur Rotwandlspitze (I):

Von der Brünnsteinschanze am Gratrücken im Weidegelände die wenigen Höhenmeter in den Sattel vor der Rotwandlspitze hinunter. Beim Wiederaufstieg bald nach dem Sattel in kurzzeitig dichten Wald hinein, bis der Kamm an die ersten Felsen stößt. Hier nach rechts und am Fuß der Gratfelsen weiter. Zuletzt um den Westgrat des Gipfels herum auf die Südseite, wo Grashänge mit felsigen Abschnitten wechseln.

Der Gipfelbereich besteht aus drei nur wenige Meter voneinander entfernten Felserhebungen, von denen die westlichste am niedrigsten und die östlichste der Gipfelpunkt ist. Nach der Überquerung des Westgrats noch auf etwa gleicher Höhe in der Südflanke weiter queren bis vor eine besonders weit hinunter reichende Felsbarriere. Diese kommt direkt vom höchsten Punkt herab. Über Gras und felsige Einlagerungen (I) zum Grat hinauf, der zwischen westlicher und mittlerer Erhebung erreicht wird. Letztere wird von einem einzelnen, ziemlich kleinen Felsblock gebildet, der eng mit dem Hauptgipfel zusammenhängt. Um diesen Block auf der linken Seite herum: Über eine bandartige Platte oberhalb des steilen nördlichen Abbruchs wenige Schritte abwärts, dann über einfaches Gelände zurück zum Grat zwischen den beiden Erhebungen. Wenige Meter in Schrofen (I) hinauf zum Gipfel.

Die direktere Verfolgung des gesamten Grats ist weniger zu empfehlen. Die ersten Felsen am Gratübergang von der Brünnsteinschanze können anstelle der rechtsseitigen Umgehung noch gut überklettert werden bis in die Scharte vor einem Felsaufschwung, der zur Vereinigung mit dem Westrücken nahe beim westlichen Gipfelfelsen hinaufführt. Aus der Scharte kann durch eine Erdrinne nach rechts zur Umgehungsroute abgestiegen werden. Der Gratverlauf weist von hier bis nach dem westlichen Gipfelfelsen teils schwereren Fels auf, erst mit unzuverlässigen Graspolstern, oben dann mit starker Verwitterung in labile Felsblöcke.

Eine einfachere Alternative besteht dagegen in der Fortsetzung der Umgehung in der Südflanke über den Hauptgipfel hinaus - unter dem weiter hinabreichenden Felssporn hindurch -, bis der Ostrücken und über dessen letzte Meter der Gipfel leicht erreicht werden können (so kaum I).

Übergang von der Rotwandlspitze zum Brünnstein – Hauptgipfel (I):

Siehe Beschreibung unter Brünnstein – Hauptgipfel

 

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