Rötelstein, 1395 m (Bayerische Voralpen)

Rötelstein mit der Seite des üblichen Aufstiegs von Südwesten

Rötelstein mit der Seite des üblichen Aufstiegs von Südwesten

Rötelstein - Gipfel-Daten zu diesem Berg

Nördlich vom Heimgarten füllt ein bewaldetes Hügelgelände den Raum zwischen Kochelsee und Ohlstadt. Die Erhebungen kommen hier am Übergang zum Voralpenland auf keine bedeutenden Höhen mehr und können nicht mehr als vollwertige Gipfel angesehen werden. Eine Ausnahme bildet der Rötelstein: Sein schrofiger Gipfelaufbau präsentiert sich für die Höhenkategorie ungewöhnlich alpin. Damit wird er zu einem beliebten Wanderziel für eine Kurzunternehmung von Schlehdorf oder Ohlstadt aus. Den Status als Hausberg von Schlehdorf und "Hauptgipfel" über dem westlichen Kochelsee-Ufer hat der Rötelstein ebenfalls sicher.

Foto-Galerie zum Rötelstein

Rötelstein und Alpenkopf vor dem Kochelsee-Gebiet

Rötelstein und Alpenkopf vor dem Kochelsee-Gebiet

Blick von Südosten zum Rötelstein

Blick von Südosten zum Rötelstein

Rötelstein und Alpenkopf von Südwesten

Rötelstein und Alpenkopf von Südwesten

Rötelstein hinter dem Rauchköpfl

Rötelstein hinter dem Rauchköpfl

Rötelstein hinter dem Großen Illing

Rötelstein hinter dem Großen Illing

Anstiege und Bergtouren Rötelstein

Von Schlehdorf (Forststraße und zuletzt steiler Wanderweg):

Der Rötelstein steht relativ selbständig in dem Kamm, der vom Heimgartengebiet nach Norden verläuft. Die Gipfelhöhe liegt mit 1394 m zwar deutlich unter dem Gratverlauf vom Heimgarten zum Herzogstand, in den übrigen Richtungen überragt der Rötelstein aber seine nähere Umgebung und bietet so doch eine lohnende Aussicht. In dem bewaldeten Hügelgebiet zwischen Ohlstadt und Kochelsee sticht er außerdem durch seinen schon etwas alpineren, teilweise schrofigen Gipfelaufbau hervor. Alles in allem ist der Rötelstein damit ein nettes kleines Ziel für eine kürzere Unternehmung.

Von Schlehdorf aus führt eine Forststraße durch das hügelige Waldgebiet nördlich des Rötelsteins bis kurz unter den Gipfel. Zum Beginn der Forststraße gelangt man in Schlehdorf, wenn man die Staatsstraße genau bei ihrer Kurve im Ort auf eine Seitenstraße verlässt und dieser dann parallel zum Ufer des Kochelsees bis zu den letzten Häusern folgt. Dort zweigt die unbefestigte Forststraße nach rechts ab (ab hier durchgängige Beschilderung zum Rötelstein). Parkmöglichkeiten sind in der Nähe vorhanden, ein beschilderter ganz kleiner Wanderparkplatz befindet sich außerdem einen knappen Kilometer weiter an der Straße. Der dann längere Weg zum Beginn der Forststraße ist unerheblich, wenn man für die etwas langwierige Forststraßenstrecke das Fahrrad benutzt, was sich in jedem Fall empfiehlt. Allerdings ist die Forststraße mit Ausnahme des mittleren Abschnitts relativ steil, besonders im Schlussteil. Man folgt immer dem Hauptweg, wobei an allen wichtigeren Abzweigungen auch Wegweiser stehen. Im flacheren Mittelstück mündet von rechts unter anderem die Forststraße von Ohlstadt aus ein, außerdem zweigt nach links ein steiler Traktorweg ab, der dann höher oben parallel zur Forststraße verläuft und eine Aufstiegsalternative darstellt, falls man zu Fuß unterwegs ist. Dieser Route trifft später wieder auf den Schlussabschnitt der Forststraße. Hier geht es in steilen Kehren in Richtung auf den Sattel, mit dem der Rötelstein an das Heimgartenmassiv anschließt. Kurz vor dem Sattel verlässt der Rötelstein-Aufstieg die Forststraße auf einen sehr steilen, grobsteinigen Fahrweg (Wegweiser). Hier ist die Radl-Etappe spätestens beendet. Schon kurz danach geht man an einer Wegverzweigung noch einige Meter auf dem Fahrweg nach rechts, dann zweigt bei einem weiteren Wegweiser ein Steig nach links ab. Erst durch dichtes Gebüsch, dann wieder im Wald führt er rechtshaltend hinauf zu einer Einsattelung im Südwestkamm des Rötelsteins. Die restliche Wegstrecke zum Gipfel verläuft nun direkt über den Kamm. Links und rechts wird das Gelände steiler, der Rücken selbst wird aber nicht allzu schmal. So sind auch die kurzen schrofigen Wegstellen zum Gipfel hin nicht schwierig. Mit dem Höherkommen öffnet sich allmählich die für einen kleinen Gipfel ziemlich umfassende Aussicht, die bislang fast durchgängig vom dichten Wald verdeckt war. Nur in Richtung Walchensee behindern auch noch Gipfel einige Bäume den freien Blick.

 

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