Reitstein, 1516 m (Bayerische Voralpen)

Reitstein über seinem Westrücken

Reitstein über seinem Westrücken

Reitstein - Gipfel-Daten zu diesem Berg

Wer sich die Mühe macht, trotz des fehlenden bequemen Aufstiegswegs zum Gipfel des Reitsteins hinaufzusteigen, entdeckt dort eine herrliche ruhige Wiesenfläche, die von schönen Bäumen gesäumt wird. Zwar verhindert der Wald eine umfassende Rundumsicht, der Blick auf das abgeschiedene Gebiet zwischen dem Hauptkamm der Blauberge, dem Guffert und den weiteren nördlichen Ausläufern des Rofans bleibt aber frei. Und der abwechslungsreiche Wald trägt durchaus auch dazu bei, dass es sich hier um einem besonders schönen Platz handelt.

Bestiegen werden kann der Reitstein grundsätzlich sowohl von Norden her aus dem Weißachtal bzw. seinen Ausläufern wie auch über die Südhänge vom Achen- und Klammbachtal aus. Beide Varianten werden aber nicht allzu häufig durchgeführt, wie so oft, wenn kein offiziell eingerichteter Weg existiert.

Foto-Galerie zum Reitstein

Stacheleck und Reitstein von Westen

Stacheleck und Reitstein von Westen

Anstiege und Bergtouren Reitstein

Übergang vom Reitberg zum Reitstein (Pfadspuren und weglos, aber einfaches Gelände):

Der Übergang vom Reitberg zum Reitstein bietet eine schöne Wanderung vorbei an altem Baumbestand. Angenehmerweise ist der Kamm selbst auf einigen Metern Breite baumfrei, so dass die Route übersichtlich bleibt und größtenteils über bequemes Grasgelände führt. Die seitlich am Kamm stehenden Bäume verhindern allerdings eine gute Aussicht beim Gratübergang.

Bis zum tiefsten Sattel zwischen den beiden Gipfeln bliebt das Gelände einheitlich und relativ flach. Die anschließend folgenden Zwischenerhebungen sind teilweise etwas steiler aufgebaut und es kann sich teilweise lohnen, die höchsten Punkte in den Flanken zu umgehen und so unnötige Anstiegsmeter zu vermeiden. Hierbei helfen an mehreren Stellen auch Pfadspuren. Grundsätzlich ist das Gelände aber überall gangbar und man kann sich weiterhin am Grenzverlauf orientieren. Kurz vor dem Gipfel biegt die Grenze nach einem etwas längeren Anstieg rechtwinklig nach Süden ab, wo auf der folgenden Kuppe das Gipfelkreuz mit einer überraschend guten Aussicht nach Osten hin auftaucht.

Der Übergang zwischen Reitberg und Reitstein beginnt mit etwas Auf und Ab in bequemem Grasgelände

Der Übergang zwischen Reitberg und Reitstein beginnt mit etwas Auf und Ab in bequemem Grasgelände

Der freie Grenzstreifen mit Baumeinrahmung markiert die Übergangsroute

Der freie Grenzstreifen mit Baumeinrahmung markiert die Übergangsroute

Rückblick beim (etwas steileren) Wiederaufstieg nach dem tiefsten Sattel auf den vorangegangenen Gratteil

Rückblick beim (etwas steileren) Wiederaufstieg nach dem tiefsten Sattel auf den vorangegangenen Gratteil

Einzelne Trittspuren bieten sich nun beim Weiterweg immer wieder an

Einzelne Trittspuren bieten sich nun beim Weiterweg immer wieder an

Aussicht von einer der wenigen freien Stellen aus über den Nordwestrücken des Stachelecks hinweg zur Roßsteingruppe

Aussicht von einer der wenigen freien Stellen aus über den Nordwestrücken des Stachelecks hinweg zur Roßsteingruppe

Rückblick auf den Anstieg zum Gipfelbereich des Reitsteins; hinten der schon weit entfernte Reitberg

Rückblick auf den Anstieg zum Gipfelbereich des Reitsteins; hinten der schon weit entfernte Reitberg

Der Grenzstein auf dieser Graskuppe markiert noch nicht den Gipfel - dieser ist noch ein Stück nach rechts vorgeschoben

Der Grenzstein auf dieser Graskuppe markiert noch nicht den Gipfel - dieser ist noch ein Stück nach rechts vorgeschoben

Am Reitstein-Gipfel mit überraschend freiem Gelände

Am Reitstein-Gipfel mit überraschend freiem Gelände

Auf dem Reitstein befindet sich ein besonders alter Grenzstein; hier die Tiroler Seite

Auf dem Reitstein befindet sich ein besonders alter Grenzstein; hier die Tiroler Seite

Aussicht vom Reitstein nach Osten zum Kernbereich der Blauberge und zum Guffert

Aussicht vom Reitstein nach Osten zum Kernbereich der Blauberge und zum Guffert

Fast genau südlich liegt der Achensee

Fast genau südlich liegt der Achensee

Die schöne, von Bäumen eingerahmte Gipfelfläche mit Blick auf Platteneck und Wichtlplatte

Die schöne, von Bäumen eingerahmte Gipfelfläche mit Blick auf Platteneck und Wichtlplatte

Übergang vom Reitstein zum Stacheleck (Kaum begangenes, aber unschwieriges Gelände):

Siehe Beschreibung unter Stacheleck

 

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