Reitberg, 1455 m (Bayerische Voralpen)

Reitberg mit seinen nordöstlichen Waldhängen

Reitberg mit seinen nordöstlichen Waldhängen

Reitberg - Gipfel-Daten zu diesem Berg

Als letzter Gipfel im Blaubergkamm liegt - schon ein gutes Stück vom Kerngebiet der Blauberge entfernt - der Reitberg über dem Achenpass. Bei seiner geringen Höhe kommt er nicht über die Waldgrenze hinaus und eignet sich daher nicht als Aussichtsgipfel. Schön ist allerdings der Verbindungskamm zum Reitstein, eine längere Wanderung über kleinere Zwischenerhebungen durch abwechslungsreichen Mischwald, der am Gratrücken selbst meist eine grasige Gasse frei lässt. Das Gebiet rund um den Reitstein wurde kaum erschlossen, auch die ehemalige Reitbergalm auf einem kleinen Wiesenfleck in der Nordflanke ist verfallen. Auf österreichischer Seite gibt es noch eine Alm, die aber ebenfalls abseits aller Wanderwege liegt.

Foto-Galerie zum Reitberg

Reitberg von Osten

Reitberg von Osten

Reitberg von Norden

Reitberg von Norden

Anstiege und Bergtouren Reitberg

Vom Achenpass über die Nordseite (Erst Forstwege, dann wegloser Anstieg im Wald):

Direkt am Achenpass beginnt eine Forststraße, die nach Osten ins Reitbachtal hineinführt und dabei die gesamte Nordflanke des Reitbergs quert. Man erreicht sie auch vom südlichen Ende des Parkplatzes entlang der Bundesstraße; der erste Teil ist als Fußweg in Richtung Glashütte ausgeschildert. Diese Route verlässt die Forststraße bald wieder nach links, zum Reitberg bleibt man aber über eine längere Strecke immer geradeaus auf dem Forstweg. Sie wird von Wanderern kaum benutzt, da keine Wege zu den umliegenden Gipfeln hinaufführen und es im Reitbachtal auch sonst keine Wanderziele gibt.

Die wohl günstigste Anstiegsroute zum Reitberg verläuft über die ehemalige Reitbergalm. Der ursprüngliche Zustieg dorthin begann wenige Schritte nach der Überquerung des "Moselgrabens": An dieser Stelle führt die Forststraße zum zweiten Mal ein längeres Stück in ein Seitental hinein, um den Bach im Talgrund mit einer scharfen Kurve zu überqueren. Der alte Steig steigt kurz nach dem Bach parallel oberhalb der Straße an, verfällt aber zunehmend. Grund ist ein Forstweg, der zwei Kurven weiter vom Hauptweg durchs Reitbachtal nach rechts abzweigt und im unteren Teil nun die einfacher auffindbare Route darstellt. Der alte Fußweg trifft ebenfalls bald auf den Forstweg, spätestens ab hier ist er dann kaum noch erkennbar und man sollte auf dem Ziehweg bleiben. Er führt nach einer Lichtung kurz an einem seichten Graben entlang und endet wenig später. Leicht rechts am Hang erkennt man einen weiter aufwärts führenden Pfad. Er ist auf dem grasigen Waldboden gut zu erkennen, quert nach einiger Zeit noch eine kleine Rinne, den Reitberggraben, und erreicht dann die ehemalige Almfläche.

Im freien Grasgelände der verfallenen Reitbergalm setzt sich der Pfad noch ein Stück fort, verliert sich dann aber oberhalb bald im Wald. Hier bildet sich nun allmählich der Nordrücken des Reitbergs heraus. Im Wald steigt man nun, die am wenigsten steilen Stellen ausnutzend und dann ohne besondere Schwierigkeit, zum Hauptgrat des Bergzugs Achenpass - Reitstein auf. Über diesen Kamm verläuft der baumfreie Grenzstreifen von Bayern und Tirol. Auch am höchsten Punkt des Reitbergs steht ein Grenzstein.

Die Forststraße steigt vom Achenpass aus langsam durch den Wald an

Die Forststraße steigt vom Achenpass aus langsam durch den Wald an

Im Herbst lohnt sich fast schon allein die Talwanderung durch das Reitbachtal

Im Herbst lohnt sich fast schon allein die Talwanderung durch das Reitbachtal

Bei dieser scharfen Kehre im Seitental des Moselgrabens beginnt wenige Schritte weiter rechts der alte Anstieg zur Reitbergalm

Bei dieser scharfen Kehre im Seitental des Moselgrabens beginnt wenige Schritte weiter rechts der alte Anstieg zur Reitbergalm

Der kleine Pfad führt oberhalb der Straße in den Wald hinein

Der kleine Pfad führt oberhalb der Straße in den Wald hinein

Nach einigen Stellen, an denen die Trittspur kaum noch zu erkennen ist, trifft sie auf einen Ziehweg, dem man weiter aufwärts folgt

Nach einigen Stellen, an denen die Trittspur kaum noch zu erkennen ist, trifft sie auf einen Ziehweg, dem man weiter aufwärts folgt

Die Alternative zum Pfad ist die Benutzung des Ziehwegs von seinem Beginn an; hier seine Abzweigung vom Talweg

Die Alternative zum Pfad ist die Benutzung des Ziehwegs von seinem Beginn an; hier seine Abzweigung vom Talweg

Der Weg passiert diese Lichtung mit Hochsitz

Der Weg passiert diese Lichtung mit Hochsitz

Anschließend geht es links eines seichten Grabens noch ein Stück auf dem Ziehweg weiter

Anschließend geht es links eines seichten Grabens noch ein Stück auf dem Ziehweg weiter

Beim hier zu sehenden Ende des Ziehwegs folgt man dem hier nur zu erahnenden Pfad rechts der Baumgruppe in der Bildmitte

Beim hier zu sehenden Ende des Ziehwegs folgt man dem hier nur zu erahnenden Pfad rechts der Baumgruppe in der Bildmitte

Auf diesem Bild ist der Beginn des Pfads deutlicher zu erkennen

Auf diesem Bild ist der Beginn des Pfads deutlicher zu erkennen

Querung eines kleinen Bachlaufs kurz vor der Reitbergalm

Querung eines kleinen Bachlaufs kurz vor der Reitbergalm

Auf der ehemaligen Almfläche der verfallenen Reitbergalm

Auf der ehemaligen Almfläche der verfallenen Reitbergalm

Der weitere Gipfelaufstieg verläuft fast beliebig aufwärts durch Waldgelände, das teilweise mit Hindernissen aufwartet

Der weitere Gipfelaufstieg verläuft fast beliebig aufwärts durch Waldgelände, das teilweise mit Hindernissen aufwartet

Typisches Gelände beim Anstieg am wenig ausgeprägten Nordrücken des Reitbergs

Typisches Gelände beim Anstieg am wenig ausgeprägten Nordrücken des Reitbergs

Blick kurz vor Erreichen des Gipfels zum benachbarten Reitstein

Blick kurz vor Erreichen des Gipfels zum benachbarten Reitstein

Der Gipfelbereich des Reitstein zeichnet sich durch alten Baumbestand aus

Der Gipfelbereich des Reitstein zeichnet sich durch alten Baumbestand aus

Am Gipfel des Reitsteins

Am Gipfel des Reitsteins

Übergang vom Reitberg zum Reitstein (Pfadspuren und weglos, aber einfaches Gelände):

Siehe Beschreibung unter Reitstein

 

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