Osterfeuerspitze, 1368 m (Bayerische Voralpen)

Osterfeuerspitze mit der Erhebung im Verbindungskamm zum Ölrain

Osterfeuerspitze mit der Erhebung im Verbindungskamm zum Ölrain

Osterfeuerspitze - Gipfel-Daten zu diesem Berg

  • Gebiet / Gruppe / Untergruppe:
  • Nachbargipfel:
  • Land / Bundesland:
    • Deutschland - Bayern
  • Schwierigkeit des leichtesten Anstiegs:
    • leicht (ohne Kletterei zugänglich)
  • Schartenhöhe:
    • Kategorie 7 von 7 (unter 30 m)
    • Referenzpunkt: zwischen Osterfeuerspitze und Ölrain
    • Referenzgipfel: Ölrain
  • Dominanz des Bergs:
    • Kategorie 7 von 7 (unter 500 m)
    • genauer Wert: ca. 200 m
  • Andere Namen oder Schreibweisen:
    • Osterfeuerkopf
    • Osterfeuerberg
  • Bedeutung des Bergs:

Am westlichsten Ausläufer der Heimgartengruppe oberhalb von Eschenlohe liegt die Osterfeuerspitze - mehr ein Aussichtspunkt als ein Gipfel. Denn der lange Verbindungskamm zum Ölrain steigt ohne wesentliche Einsattelung gleich weiter an. Den Punkt, wo er nach etwa einem halben Kilometer nach Osten umbiegt und im Anschluss über eine Strecke von einem Kilometer tendenziell wieder absinkt, könnte man schon eher als Gipfel bezeichnen. Wegen der Bewaldung und der geringen Höhendifferenz von weniger als 50 Metern zum folgenden Sattel trotz der langen Strecke fällt diese Erhebung aber kaum auf und hat auf den Karten nicht mal einen Namen.

Vom Kreuz auf der Osterfeuerspitze dagegen hat man zumindest einen weitgehend freien Blick auf das Loisachtal und auch einige benachbarte Berge des Estergebirges lassen sich zwischen den Bäumen erkennen. Besonders der Talblick ist es aber, der die Osterfeuerspitze zu einem nicht ganz unbekannte Ziel macht. Dementsprechend gibt es auch einen Steig von Eschenlohe herauf zum Gipfel. Seine (weniger deutliche) Fortsetzung über den langen Kamm zum Ölrain ist zwar weniger aussichtsreich, aber interessant als etwas abenteuerliche Route auf einem kleinen Waldpfad.

Foto-Galerie zur Osterfeuerspitze

Osterfeuerspitze von Süden gesehen

Osterfeuerspitze von Süden gesehen

Die Erhebung im Kamm zwischen dem Kreuz an der Osterfeuerspitze un dem Ölrain

Die Erhebung im Kamm zwischen dem Kreuz an der Osterfeuerspitze un dem Ölrain

Das Heldenkreuz im Südwestrücken der Osterfeuerspitze vom Tal aus gesehen

Das Heldenkreuz im Südwestrücken der Osterfeuerspitze vom Tal aus gesehen

Anstiege und Bergtouren Osterfeuerspitze

Übergang vom Ölrain zur Osterfeuerspitze (Pfadspur ohne besondere Schwierigkeiten am nur zuletzt etwas schmaleren Kamm):

Der Übergang zwischen Ölrain und Osterfeuerspitze verläuft auf einem kleinen, manchmal kaum ausgeprägten Pfad über den Verbindungskamm durch unberührten Bergwald. Die spannende, nicht alltägliche Route ist trotz der meist fehlenden Aussicht auf jeden Fall lohnend.

Auf der grasigen Gipfelfläche des Ölrains gibt es anfangs noch keinen deutlichen Pfad, so dass man dem noch kaum absinkenden Kamm bis zum Waldbeginn beliebig folgt. Im Wald folgt man weiterhin stets dem Kammverlauf, größere Umgehungen erfordert das Gelände an keiner Stelle. Eine kleine Pfadspur führt zunächst meist über Waldboden, dann immer mehr über grasigen Untergrund zunächst in einen Sattel hinab, um anschließend tendenziell wieder anzusteigen in Richtung auf die wichtigste Erhebung im Ölrain-Westkamm, eine bereits in der Nähe der Osterfeuerspitze liegenden, 1435m hohe Waldkuppe. Hier biegt der Kamm nach Südwesten um und weist im weiteren Verlauf auch schmalere Stellen auf, die letztlich aber bei einem Mindestmaß an Schwindelfreiheit harmlos sind.

Das Kreuz auf der Osterfeuerspitze wird nun mehr oder weniger absteigend erreicht, denn es handelt sich eher um einen guten Aussichtspunkt als eine Stelle am Kamm mit Gipfelcharakter. Gerade auf diesem letzten Abschnitt mit Kiefernwald, der genügend Freiraum für gelegentliche Ausblicke in Richtung Loisachtal und Hirschberg lässt, ist der Übergang vom Ölrain zur Osterfeuerspitze besonders schön. Am Kreuz selbst bietet sich dann zumindest talseitig die beste Aussicht; in die anderen Richtungen ist der Blick nicht überall frei.

Der Beginn des langen Kammübergangs am Ölrain-Gipfel

Der Beginn des langen Kammübergangs am Ölrain-Gipfel

Rückblick auf den Ölrain-Gipfel vor dem Waldbeginn

Rückblick auf den Ölrain-Gipfel vor dem Waldbeginn

Typisches Gelände im Bergwald

Typisches Gelände im Bergwald

Der kleine Pfad am Verbindungskamm

Der kleine Pfad am Verbindungskamm

Im Schlussteil biegt der Kamm zur Osterfeuerspitze nach Südwesten um und verläuft damit parallel zum Loisachtal

Im Schlussteil biegt der Kamm zur Osterfeuerspitze nach Südwesten um und verläuft damit parallel zum Loisachtal

Der Wald bleibt auch hier abwechslungsreich

Der Wald bleibt auch hier abwechslungsreich

Blick über das Loisachtal zum Murnauer Moos

Blick über das Loisachtal zum Murnauer Moos

Schmalere Kammstelle kurz vor dem Kreuz an der Osterfeuerspitze

Schmalere Kammstelle kurz vor dem Kreuz an der Osterfeuerspitze

Rückblick zum Ölrain

Rückblick zum Ölrain

Am Gipfelkreuz, hinten die höhere Erhebung im Kamm zum Ölrain

Am Gipfelkreuz, hinten die höhere Erhebung im Kamm zum Ölrain

Blick nach Süden zur Hohen Kisten

Blick nach Süden zur Hohen Kisten

Abstieg über Südwestkamm und Südflanke nach Eschenlohe (Kleiner Weg ohne größere Schwierigkeiten):

In Abstiegsrichtung ist der Weg von der Osterfeuerspitze nach Eschenlohe hinab nicht zu verfehlen. Vom Kreuz aus verläuft der Steig zunächst entlang des Kamms nach Süden - hier noch mit etwas Aussicht -, um sich dann bald nach rechts in die anfangs kurz grasige Flanke zu wenden. An den steileren Stellen ist der Weg in Kehren angelegt, so dass auch diese kein Problem darstellen. Einmal bildet sich noch ein Absatz heraus, wo sich wieder ein nach Südwesten absinkender Kamm aus der Flanke löst. Der Steig führt nun aber auf der Südseite weiter abwärts, zuletzt in weiten Kehren, und stößt dann an die Umzäunung von Schloss Wengwies. Parallel zu ihr steigt man weiter ab und trifft nun auf breitere Wege, wobei man stets die Grundrichtung talwärts beibehält. Man tritt schließlich direkt bei einem Parkplatz an der Walchenseestraße aus dem Wald, unmittelbar bevor deren Fortsetzung für den öffentlichen Verkehr gesperrt ist. Auf der Straße ist es dann noch etwa einen halber Kilometer weit bis zu einem weiteren Parkplatz bei obersten Häusern von Eschenlohe.

In Aufstiegsrichtung bietet der Parkplatz am Ende des befahrbaren Teils der Walchenseestraße einen guten Orientierungspunkt. Ein Wegweisern zeigt hier nach links in den Wald den Beginn des Anstiegs zur Osterfeuerspitze an (beschildert mit !ANFOsterfeuerkopf"). Auch an den direkt darauf noch folgenden Wegkreuzungen gibt es an den wichtigen Stellen Schilder; grob behält man dabei bis zum endgültigen Übergang in einen Fußsteig die Richtung bei.

Rückblick zum Gipfel nach den ersten Abstiegsmetern

Rückblick zum Gipfel nach den ersten Abstiegsmetern

Bevor sich der Weg mehr dem Loisachtal zuwendet, bietet sich noch ein Blick auf den Hirschberg

Bevor sich der Weg mehr dem Loisachtal zuwendet, bietet sich noch ein Blick auf den Hirschberg

Das Gelände ist beim weiteren Abstieg zum Teil steil, der Weg aber immer deutlich

Das Gelände ist beim weiteren Abstieg zum Teil steil, der Weg aber immer deutlich

Im Süden erheben sich die höchsten Berge des Estergebirges, hier die Hohe Kisten

Im Süden erheben sich die höchsten Berge des Estergebirges, hier die Hohe Kisten

Abstieg im Wiesen- und Waldgelände

Abstieg im Wiesen- und Waldgelände

Nochmals ein Blick zur Hohen Kisten mit ihrem Nordgrat

Nochmals ein Blick zur Hohen Kisten mit ihrem Nordgrat

Bei den Wegkreuzungen im Talbereich weisen Schilder auf den Steig zur Osterfeuerspitze hin

Bei den Wegkreuzungen im Talbereich weisen Schilder auf den Steig zur Osterfeuerspitze hin

Hier beginnt links der Anstieg zur Osterfeuerspitze beim Parkplatz oberhalb der Asamklamm

Hier beginnt links der Anstieg zur Osterfeuerspitze beim Parkplatz oberhalb der Asamklamm

 

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