Mitterberg, 1214 m (Bayerische Voralpen)

Südostkamm des Mitterbergs

Südostkamm des Mitterbergs

Mitterberg - Gipfel-Daten zu diesem Berg

Mit einer Höhe von nur knapp über 1200 Metern zählt der Mitterberg eigentlich nicht mehr zu den vollwertigen Alpengipfeln. Im Kamm zwischen Hochsalwand und Farrenpoint ist er als eigenständige Erhebung aber nicht außer Acht zu lassen. Die gleichmäßig ansteigenden Wiesenhänge und -rücken machen den Mitterberg zu einem formschönen Gipfel, der geradezu zu einem bequemen Aufstieg einlädt.

Der Mitterberg kann leicht verwechselt werden mit einer weiteren kleinen Erhebung im Wendelsteingebiet, die den gleichen Namen trägt und noch dazu genau gleich hoch ist. Dieser Waldhügel im Bereich zwischen Rehleitenkopf und Wildbarren ist allerdings weniger ausgeprägt und als Wanderziel wegen der dort fehlenden Aussicht wesentlich weniger interessant.

Foto-Galerie zum Mitterberg

Mitterberg von der Haidwand (Südwesten)

Mitterberg von der Haidwand (Südwesten)

Farrenpoint und vorgelagert Mitterberg von Süden

Farrenpoint und vorgelagert Mitterberg von Süden

Farrenpoint und Mitterberg vom Breitenstein

Farrenpoint und Mitterberg vom Breitenstein

Mitterberg vor dem Inntal

Mitterberg vor dem Inntal

Blick vom Gipfel des Mitterbergs über den Nordwesthang zum Sattel vor dem Farrenpoint

Blick vom Gipfel des Mitterbergs über den Nordwesthang zum Sattel vor dem Farrenpoint

Anstiege und Bergtouren Mitterberg

Übergang vom Farrenpoint zum Mitterberg (Leicht, aber je nach Variante nicht überall Wege):

Bei den jeweils ziemlich kurzen Aufstiegen zu Farrenpoint und Mitterberg bietet es sich an, beide Gipfel miteinander zu verbinden. Für den Übergang gibt es, je nachdem ob man sich an die Wege und Straßen hält oder die Beibehaltung der Kammhöhe bervorzugt, verschiedene Varianten.

Vom Farrenpoint aus führt nach kurzem Abstieg zur Huberalm eine nicht sehr schön in den Hang gerissener Fahrweg abwärts zum Gelände über dem Sattel vor dem Mitterberg. Interessanter ist es, am Kamm zu bleiben und dabei zunächst den etwa gleich hohen Nebengipfel des Farrenpoints zu besuchen. Im Weidegelände ist dies auch ohne Weg ebenso einfach wie der anschließende Abstieg auf den Mitterberg zu, bei dem man oberhalb der Waldgrenze schließlich auf den schräg von der Huberalm herabkommenden Karrenweg trifft. Dieser wird in seinem weiteren Verlauf etwas nach der Kammhöhe scharf rechts zu einem Fußweg, der die letzten 100 Höhenmeter zum Sattel hinunterführt. Vom Fahrweg aus kann der unterhalb schon sichtbare Weg durch einen kurzen weglosen Abstieg auch direkt am Rücken erreicht werden.

Am Sattel zwischen Farrenpoint und Mitterberg folgt wieder der Wechsel auf einen Fahrweg, der im flachen Sattelbereich erst direkt an den Mitterberg heranführt und dann langsam ansteigend dessen Nordwestflanke quert. Da über den Westrücken des Gipfels, der am Ende dieser Querung erreicht ist, ein Steig in ebenfalls sehr angenehmer Steigung über den Grasrücken zum Mitterberg hinaufführt, ist diese Route bequemer als ein direkter (wegloser) Aufstieg über die Nordseite. Das freie Wiesengelände sorgt trotz der geringen Höhe spätestens ab der Stelle, wo der Fahrweg den Westkamm überquert, für eine optimale Aussicht auf die Umrahlung des Jenbachtals. Genau an der Überquerungsstelle beginnt der Pfad, der immer genau am Rücken zum Gipfelkreuz ansteigt.

Beim Übergang vom Farrenpoint zu seinem südöstlichen Vorgipfel

Beim Übergang vom Farrenpoint zu seinem südöstlichen Vorgipfel

Abstieg vom Farrenpoint-Nebengipfel auf den Mitterberg zu, darüber die Weideflächen an der Rampoldplatte

Abstieg vom Farrenpoint-Nebengipfel auf den Mitterberg zu, darüber die Weideflächen an der Rampoldplatte

Vor dem Sattelbereich zwischen Farrenpoint und Mitterberg mit Blick zum Breitenstein

Vor dem Sattelbereich zwischen Farrenpoint und Mitterberg mit Blick zum Breitenstein

Querung vom Sattel zum Westrücken des Mitterbergs

Querung vom Sattel zum Westrücken des Mitterbergs

Alternativ wäre der direkte Anstieg über den Nordwesthang möglich

Alternativ wäre der direkte Anstieg über den Nordwesthang möglich

Rückblick zum Farrenpoint

Rückblick zum Farrenpoint

Aufstieg am Westrücken zum Mitterberg

Aufstieg am Westrücken zum Mitterberg

Abstieg über den Südostkamm zur Schuhbräualm (ohne Schwierigkeit):

Der insgesamt ausgeprägteste Weg am Mitterberg führt über den Südostkamm. Er kann für den Abstieg zu der Fahrstraße genutzt werden, die die Almen am Farrenpoint mit der Schuhbräualm verbindet. Von der nur wenig entfernten Schuhbräualm aus sind dann ein Abstieg nach Brannenburg oder der Weiterweg in Richtung Rampoldplatte und Hochsalwand möglich.

Der Abstieg bereitet nirgendwo Schwirigkeiten; nach dem ersten Teil über Weidegelände geht es am stellenweise ausgeprägten Rücken zuletzt durch einige Bäume hindurch abwärts zu der Stelle, wo der Fahrweg den nördlichen Teil des Doppelsattels zwischen Mitterberg und Rampoldplatte überquert. Die den Sattel teilende Kuppe wird auf der Almstraße links umgangen, dann gelangt man bereits zur Wegkreuzung bei der Schuhbräualm.

Beginn des Südostkamms am Mitterberg-Gipfel, darüber Rampoldplatte und Hochsalwand

Beginn des Südostkamms am Mitterberg-Gipfel, darüber Rampoldplatte und Hochsalwand

Rückblick zum Gipfel

Rückblick zum Gipfel

Abstieg auf dem Pfad über den etwas steileren unteren Teil des Rückens zum Fahrweg im Sattelbereich

Abstieg auf dem Pfad über den etwas steileren unteren Teil des Rückens zum Fahrweg im Sattelbereich

Antretteralm mit Breitenstein

Antretteralm mit Breitenstein

Einmündung des Gipfelsteigs in den Fahrweg (Rückblick auf den Südostrücken)

Einmündung des Gipfelsteigs in den Fahrweg (Rückblick auf den Südostrücken)

Rückblick zum Mitterberg mit dem deutlich sichtbaren Abstiegsweg kurz vor Erreichen der Schuhbräualm

Rückblick zum Mitterberg mit dem deutlich sichtbaren Abstiegsweg kurz vor Erreichen der Schuhbräualm

 

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