Larchberg, 1412 m (Bayerische Voralpen)

Larchberg von Westen

Larchberg von Westen

Larchberg - Gipfel-Daten zu diesem Berg

Als isolierter Waldkegel ragt der Larchberg ganz im Osten der Veitsberggruppe auf. Über die Zuordnung des Bergs zu den Bayerischen Voralpen kann es sicher auch andere Meinungen geben: Mit den Ausläufern von Thiersee (Landl und Wacht) liegt hier bereits nördlich des Gipfels ein österreichischer Ort. So bleibt den Brandenberger Alpen zum Inn hin nur noch der ganz schmale Streifen mit der Pendlinggruppe übrig.

Die dichte Bewaldung sorgt dafür, das der Larchberg nicht gerade zu den lohnendsten Zielen in den Bayerischen Voralpen gehört. Die kleine baumfreie Fläche am Gipfel ist nicht groß genug, um über die angrenzenden Bäume hinweg schauen zu können. Dementsprechend gibt es auch keinen Weg zum Gipfel. Häufiger besucht wird nur die kleine Siedlung Riedenberg am Südwestfuß des Larchbergs, die über eine Straße zwischen Veitsberg und Larchberg hindurch mit dem Auto erreichbar ist.

Foto-Galerie zum Larchberg

Larchberg vor dem Kaisergebirge

Larchberg vor dem Kaisergebirge

Larchberg-Gipfel mit dem Südrücken rechts

Larchberg-Gipfel mit dem Südrücken rechts

Anstiege und Bergtouren Larchberg

Über die Larchbergalm (oben weglos, aber nicht schwierig):

Die Südostflanke des Larchbergs wird von einem Forststraßensystem erschlossen, das oberhalb der Glemmbachklamm vom Rundweg um den Berg abzweigt. Ignoriert man die kürzeren Stichwege und folgt der am weitesten hinauf reichenden Straße, kommt man so bis kurz vor die Larchbergalm. Vom Ende der Forststraße sind es nur wenige Minuten auf einem Fußweg, der die Richtung beibehält und etwa auf gleicher Höhe bleibt, bis die kleine Freifläche bei der Alm betreten wird. Sie bietet eine schöne Aussicht in Richtung Pendlinggruppe, wird aber wie viele (ehemalige) Weidefläche in einigen Teilen von Brennnesseln zugewuchert (generell empfiehlt sich ein Begehen der Route im Frühjahr oder im Herbst).

Die Freifläche ist von Wald mit sehr dichtem Unterholz umgeben, so dass der Weiterweg zunächst schwierig ist. Im Nordosten, also in Fortsetzung der Linie, über die die Larchbergalm erreicht wurde, schimmert aber ein wieder grasiger Boden zwischen den Ästen hindurch. Nach dem kurzen etwas unangenehmeren Abschnitt durch die dichten Bäume wird der weitere Aufstieg nun wieder bequemer. Der Grasboden setzt sich nach links bis zum Ostrücken des Larchbergs hinauf fort. Dort gibt es nochmals eine ganz guten Aussicht, da der Wald hier im Kammbereich abgeholzt wurde.

Der Gipfel befindet sich noch ein Stück links. Bald tritt der Rücken wieder in den Wald ein; ein Abschnitt mit dichtem Bewuchs aus jungen Fichten kann auf einer Wildspur hart am rechten Rand des Kamms vermieden werden. Die Nordflanke zeigt sich hier überraschend steil. Anschließend kommt schnell die Gipfelfläche mit dem höchsten Punkt am gegenüberliegenden Ende in Sicht, die mit ihrer Waldumrahmung nur eine sehr eingeschränkte Aussicht zulässt.

Auf der Forststraße Richtung Larchbergalm

Auf der Forststraße Richtung Larchbergalm

Am Ende der Forststraße führt ein anfangs noch breiter Weg in die gleiche Richtung weiter

Am Ende der Forststraße führt ein anfangs noch breiter Weg in die gleiche Richtung weiter

Querung im Wald zum Almgebiet

Querung im Wald zum Almgebiet

Die kleine Freifläche mit der Larchbergalm

Die kleine Freifläche mit der Larchbergalm

Blick von der Alm zum Pendling

Blick von der Alm zum Pendling

Grasiger Boden und teilweise auch ausgeholzter Wald ermöglichen nordöstlich der Alm einen problemlosen Aufstieg zum Larchberg-Ostkamm

Grasiger Boden und teilweise auch ausgeholzter Wald ermöglichen nordöstlich der Alm einen problemlosen Aufstieg zum Larchberg-Ostkamm

Am Kammrücken mit Blick auf die Traithengruppe

Am Kammrücken mit Blick auf die Traithengruppe

Rückblick auf dem Anstieg zum Ostkamm

Rückblick auf dem Anstieg zum Ostkamm

Aussicht zum Zahmen Kaiser

Aussicht zum Zahmen Kaiser

In der Sonne das Plateau von Hinterthiersee, links die Ausläufer von Ascherjoch und Trainsjoch

In der Sonne das Plateau von Hinterthiersee, links die Ausläufer von Ascherjoch und Trainsjoch

Der Ostkamm ist im Gipfelbereich wieder dicht bewaldet

Der Ostkamm ist im Gipfelbereich wieder dicht bewaldet

Ebenfalls nicht weit entfernt: Die Krenspitze mit ihrem markanten Ostgrat

Ebenfalls nicht weit entfernt: Die Krenspitze mit ihrem markanten Ostgrat

Am Schlussaufstieg zum Gipfel weicht man dem dichten Jungwald rechts aus

Am Schlussaufstieg zum Gipfel weicht man dem dichten Jungwald rechts aus

Die Gipfelfläche des Larchbergs

Die Gipfelfläche des Larchbergs

Der Gipfel bietet nur an wenigen Lücken in den Bäumen etwas Aussicht auf die Umgebung

Der Gipfel bietet nur an wenigen Lücken in den Bäumen etwas Aussicht auf die Umgebung

Abstieg nach Westen zum Parkplatz Fürschlacht (wegloses, wenig steiles Waldgelände, keine eindeutige Routenführung):

Die Westroute am Larchberg lohnt sich wegen der fehlenden freien Ausblicke im Waldgelände nur in Kombination mit der Route über die Larchbergalm, empfiehlt sich aber als schneller Abstieg zum Parkplatz Fürschlacht. Dieser wichtige Ausgangspunkt für Wanderungen im Gebiet zwischen Larchberg und Veitsberg liegt westlich der Straße von Landl nach Riedenberg dort, wo nach rechts ein Straßensystem abzweigt, das unter Anderem die Veitsberg- und Thaleralm erschließt.

Die Routenführung am Westrücken abwärts ist im oberen Teil eindeutig und wird teilweise auch durch Wildspuren erleichtert. Ansonsten geht es meist über grasigen Waldboden abwärts. Wo sich der Rücken verbreitert und schließlich in zwei nur noch wenig ausgeprägte Äste aufteilt, heißt es im Zweifel links halten. Die Abstiegsrichtung wechselt nun auf Südwest. Genau gegenüber vom Parkplatz Fürschlacht kommt man aus, wenn man sich gegen Ende in Talnähe dann wieder etwas nach rechts orientiert.

Beginn des gut gangbaren Westrückens im Gipfelbereich - die Baumhindernisse gibt es im weiteren Verlauf eher nicht mehr

Beginn des gut gangbaren Westrückens im Gipfelbereich - die Baumhindernisse gibt es im weiteren Verlauf eher nicht mehr

Ein Wildpfad erleichtert zeitweise den Abstieg

Ein Wildpfad erleichtert zeitweise den Abstieg

Später verliert sich der Rücken immer mehr, das Gelände bleibt aber angenehm für einen schnellen Abstieg

Später verliert sich der Rücken immer mehr, das Gelände bleibt aber angenehm für einen schnellen Abstieg

 

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