Lämpersberg, 1817 m (Bayerische Voralpen)

Lämpersberg von Süden

Lämpersberg von Süden

Lämpersberg - Gipfel-Daten zu diesem Berg

Zwischen dem Taubenstein und der Rotwand befindet sich ein längerer Gratzug mit vielen kleineren, einzeln nur wenig auffallenden Erhebungen. Etwa auf halber Strecke liegt der Lämpersberg, ein von der anderen Talseite des Spitzinggebiets gesehen abgerundeter Grasrücken. Der vielbegangene Höhenweg von der Taubensteinbahn zur Rotwand quert ihn ein Stück unterhalb der Grathöhe, ein Abstecher zum ruhigeren Gipfelkamm lohnt sich aber vor allem wegen der zusätzlichen Aussicht auf die gegenüberliegende Seite, wo Rotwand und Hochmiesing über dem Kessel der Kleintiefentalalm aufragen.

Auch zwischen dem Taubenstein und dem Gipfel des Lämpersbergs gibt es noch einen markanteren Geländepunkt an der Stelle, wo der erste Kammaufschwung nach dem Taubenstein endet. Dieser Gratkopf ist allerdings dicht bewachsen und aus der anderen Richtung kaum ausgeprägt, so dass im Grat zwischen dem Taubenstein und dem Anschluss an den Rotwandkamm nur der Lämpersberg noch als eigener Gipfel gelten kann.

Foto-Galerie zum Lämpersberg

Lämpersberg, Rotwand und Rotwandhaus von Südwesten

Lämpersberg, Rotwand und Rotwandhaus von Südwesten

Kamm vom Taubenstein über den Lämpersberg zur Rotwand

Kamm vom Taubenstein über den Lämpersberg zur Rotwand

Lämpersberg vor der Rotwand mit ihrem kompletten Westgrat

Lämpersberg vor der Rotwand mit ihrem kompletten Westgrat

Lämpersberg über seinem Südostrücken

Lämpersberg über seinem Südostrücken

Blick von der Rotwand über den Lämpersberg hinweg zum Stümpflinggebiet

Blick von der Rotwand über den Lämpersberg hinweg zum Stümpflinggebiet

Westflanke des Lämpersbergs zwischen Taubenstein und Rotwand

Westflanke des Lämpersbergs zwischen Taubenstein und Rotwand

Anstiege und Bergtouren Lämpersberg

Aufstieg vom Weg Taubenstein – Rotwand über die Westseite (weglos, aber einfacher Grashang):

Auch wenn kein Weg auf den höchsten Punkt des Lämpersbergs führt, ist der Gipfel über seine Westseite einfach zu erreichen. Die Zugänglichkeit wird durch den Weg vom Taubenstein zur Rotwand erleichtert, der den teils grasigen, teils latschenbewachsenen Westhang des Lämpersbergs quert. Der Weg umgeht vom Taubenstein kommend zunächst einen vorgelagerten Latschen- und Schrofenkopf rechts. Dann führt er kurz zum Kamm zurück und weicht, wo dieser wieder anzusteigen beginnt, einem erneut schrofen- und latschendurchsetzten Abschnitt in die rechte Flanke aus. So erreicht er bald einen bis zum Gipfelkamm des Lämpersbergs hinaufreichenden Grashang. Hier verlässt man den Weg und steigt beliebig über das nicht sehr steile Weidegelände zum Kamm auf. Der höchste Punkt befindet sich dann noch ein Stück weiter rechts, wo in der Flanke unterhalb wieder Latschen wachsen. Der Gipfelkamm und der Gipfel selbst sind aber latschenfrei und ohne Schwierigkeit begehbar.

Abstieg über den Südostkamm (leicht, aber kein Weg):

Der Abstieg über den Südostkamm bietet sich sich bei einem Weiterweg in Richtung Rotwand oder Rotwandhaus an. Der Kamm sinkt zunächst nur wenig ab und ist grasig, dann folgt eine kurze Latschenzone. Hier ermöglicht ein Pfad direkt rechts der Grathöhe das Vorankommen. Anschließend geht es wieder über Gras zum Sattel zwischen dem Lämersberg und den ersten Gratköpfen im Westkamm der Rotwand hinunter. Rechts unterhalb sieht man den sehr breiten Weg, der vom Taubenstein her zum Kirchsteinsattel und dahinter zu Rotwandhaus und Rotwand führt. Über das Weidegelände ist der Abstieg dorthin kurz und unproblematisch.

 

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