Krottenkopf, 2086 m (Bayerische Voralpen)

Krottenkopf-Nordflanke und Weilheimer Hütte

Krottenkopf-Nordflanke und Weilheimer Hütte

Krottenkopf - Gipfel-Daten zu diesem Berg

Als Hauptgipfel der Bayerischen Voralpen überragt der Krottenkopf zwar alle anderen Berge seiner Gruppe, gegenüber den nahen Gipfeln von Wetterstein und Karwendel nimmt sich die Höhe von 2086 Metern aber immer noch bescheiden aus. Dies sorgt für eine eindrucksvolle Aussicht vom Krottenkopf auf die Alpengipfel im Süden.

Trotz seiner Eigenschaft als höchster Erhebung des Gebiets liegt der Krottenkopf nicht im Hauptgrat des Estergebirges. Sein Seitenkamm, der am Oberen Rißkopf vom Bergzug über dem Loisachtal abzweigt, fällt sogar ausgesprochen kurz aus: Nach dem Krottenkopf folgt nur noch eine ausgeprägte Gratschulter, dann sinkt der Kamm ohne weitere markante Punkte schnell in die Schluchten über dem Finzbachtal ab. Der Krottenkopf selbst verfügt aber über einen seinem Status durchaus entsprechenden massigen Gipfelkörper.

Bei einem so bedeutenden Gipfel darf natürlich ein Stützpunkt für die Besteigung nicht fehlen, besonders in Anbetracht der ungewöhnlich großen Höhendifferenzen zu den Talorten. So liegt im Sattel zwischen Oberem Risskopf und Krottenkopf die Weilheimer Hütte, die nach ihrem bekannten Hausberg auch Krottenkopfhütte genannt wird. Ihre gipfelnahe Lage hat den Vorteil, die Aussicht vom Krottenkopf auch noch am späten Abend unproblematisch genießen zu können.

Foto-Galerie zum Krottenkopf

Krottenkopf-Südseite mit Ostschulter

Krottenkopf-Südseite mit Ostschulter

Krottenkopf von Nordosten

Krottenkopf von Nordosten

Der Ostvorbau des Krottenkopfs von Osten gesehen

Der Ostvorbau des Krottenkopfs von Osten gesehen

Krottenkopf vom Rotenkopfgebiet (Süden) gesehen

Krottenkopf vom Rotenkopfgebiet (Süden) gesehen

Nordostgrat des Ostvorbaus über der Senke vor dem Klaffen

Nordostgrat des Ostvorbaus über der Senke vor dem Klaffen

Krottenkopf mit dem langen Südostkamm über dem Finzbachtal

Krottenkopf mit dem langen Südostkamm über dem Finzbachtal

Anstiege und Bergtouren Krottenkopf

Von Eschenlohe über Rechtlerhütte und Weilheimer Hütte (leichter Wanderwege):

Von Eschenlohe gelangt man zunächst wie beim Aufstieg zur Hohen Kisten) über eine Forststraße zur Rechtlerhütte und über den anschließenden Wanderweg unter den Gipfelblock der Hohen Kisten. Nun führt ein schöner und wegen der kaum vorhandenen Höhendifferenzen auch sehr bequemer Höhenweg weiter in Richtung Weilheimer Hütte. Über dem ausgedehnten Michelfeld, einer größtenteils latschenbewachsenen Hochebene, geht es in einem langen Bogen unter den Gipfeln von Archtalkopf und Schindlerskopf hindurch, die ebenso wie die Hohe Kisten in kurzen Abstechern ebenfalls besteigen werden können. Der Weg berührt zudem sowohl zwischen Hoher Kisten und Archtalkopf als auch beim Sattel hinter dem Schindlerskopf den Kammverlauf, so dass auch Ausblicke nach Norden und Westen möglich sind.

Im Anschluss an den Sattel nach dem Schindlerskopf folgt noch eine leicht ansteigende Querung der Ostflanke des Oberen Rißkopfs, dann ist die Weilheimer Hütte (Krottenkopfhütte) im Sattel zwischen Oberem Rißkopf und Krottenkopf erreicht. Der meist in kurzen Kehren angelegte Aufstiegsweg von hier zum Krottenkopf-Gipfel bereitet keinerlei Schwierigkeiten und dauert nicht lange. Wohl jeder Besucher der Hütte wird sich diesen Aussichtsgipfel bei der nur sehr geringen Aufstiegsmühe nicht entgehen lassen.

 

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