Krenspitze, 1972 m (Bayerische Voralpen)

Krenspitze vom Wildenkarjoch aus gesehen

Krenspitze vom Wildenkarjoch aus gesehen

Krenspitze - Gipfel-Daten zu diesem Berg

Die Krenspitz liegt im langen Grat, der vom Wildenkarsattel zum Hinteren Sonnwendjoch führt. Es handelt sich mehr um eine Schulter des Hinteren Sonnwendjochs, denn die Krenspitz befindet sich wesentlich näher bei diesem Gipfel als am Gratbeginn am Sattel. So kann sie vom Hinteren Sonnwendjoch auch schnell und einfach erreicht werden - eine beliebte Zugabe beim ansonsten eher kurzen Anstieg von der Ackernalm zu diesem Gipfel. Interessant ist aber auch der Ostgrat, also der untere Teil des Kamms zwischen Wildenkarsattel und Hinterem Sonnwendjoch. Hier gibt es keinen Weg und der Grat führt über mehrere Aufschwünge zum Gipfel der Krenspitz. Die Begehung dieses Grats ist daher der anspruchsvollste Teil bei einer Überschreitung des Sonnwendkamms vom Schönfeldjoch zum Hinteren Sonnwendjoch.

Foto-Galerie zur Krenspitze

Krenspitze mit dem gesamten Grat zum Wildenkarsattel

Krenspitze mit dem gesamten Grat zum Wildenkarsattel

Krenspitze mit oberem Ostgrat und Südflanke vom Veitsberggebiet gesehen

Krenspitze mit oberem Ostgrat und Südflanke vom Veitsberggebiet gesehen

Am Beginn des Ostgrats der Krenspitze, hinten links der Gipfel

Am Beginn des Ostgrats der Krenspitze, hinten links der Gipfel

Krenspitze und Wildenkarsattel

Krenspitze und Wildenkarsattel

Hinteres Sonnwendjoch und Krenspitze von Südwesten

Hinteres Sonnwendjoch und Krenspitze von Südwesten

Hinteres Sonnwendjoch und Krenspitze mit Grabenbergalmen und Ackernalm

Hinteres Sonnwendjoch und Krenspitze mit Grabenbergalmen und Ackernalm

Krenspitze (ganz rechts) und ihr Vorgipfel mit seinem Nordrücken

Krenspitze (ganz rechts) und ihr Vorgipfel mit seinem Nordrücken

Hinteres Sonnwendjoch hinter der Krenspitze

Hinteres Sonnwendjoch hinter der Krenspitze

Krenspitze von Osten, dahinter das Hintere Sonnwendjoch

Krenspitze von Osten, dahinter das Hintere Sonnwendjoch

Krenspitze und Hinteres Sonnwendjoch mit ihren Nordflanken

Krenspitze und Hinteres Sonnwendjoch mit ihren Nordflanken

Der markante Ostgrat der Krenspitze von Südosten gesehen

Der markante Ostgrat der Krenspitze von Südosten gesehen

Bärenjoch vor Krenspitz und Hinterem Sonnwendjoch

Bärenjoch vor Krenspitz und Hinterem Sonnwendjoch

Krenspitze und Hinteres Sonnwendjoch mit ihren hohen Nordflanken

Krenspitze und Hinteres Sonnwendjoch mit ihren hohen Nordflanken

Unterer Teil des Ostgrats der Krenspitze von Süden

Unterer Teil des Ostgrats der Krenspitze von Süden

Hinteres Sonnwendjoch, Krenspitze und Wildenkarjoch über dem Stallenbachtal

Hinteres Sonnwendjoch, Krenspitze und Wildenkarjoch über dem Stallenbachtal

Unterer Teil des Ostgrats an der Krenspitze

Unterer Teil des Ostgrats an der Krenspitze

Anstiege und Bergtouren Krenspitze

Vom Wildenkarsattel über den Ostgrat (I, Sicherheit im steilen Gelände wichtig, größtenteils aber Pfadspur):

Beim Anstieg zur Krenspitze über den Ostgrat (genauer: ONO-Grat) sind Sicherheit in steilem Gelände (die Tritte der vorhandenen Begehungspuren sind oft mit Schotter bedeckt) und etwas leichte Kletterei (I) gefordert. Der am Wildenkarsattel beginnende Grat weist zwei steile felsige Abschnitte auf, den ersten vor, den zweiten nach der Zwischenerhebung P.1854. Über Pfadspuren geht es zunächst noch im grasigen Gelände an den ersten Aufschwung heran. Am steilen Felsansatz weicht eine deutliche Trittspur zunächst in die Steilflanke nach links aus, dann geht es in einer scharfen Rechtswendung noch einmal zur Grathöhe zurück - die klettertechnisch schwierigste Stelle, ca. zwei Meter felsiger Aufstieg, I. Die ungangbare Grathöhe wird allerdings sofort wieder in die linke Flanke verlassen, bis die Steilheit des Aufschwungs nachlässt und man zuletzt am besten wieder direkt am Grat zu einer minimalen Einsenkung gelangt, ab der der weitere Aufstieg zum P.1854 über nun wieder leichtes Gelände führt.

Auch beim folgenden Zwischenabstieg weist der Kamm sanfte Formen auf, was sich kurz nach der tiefsten Einsenkung allerdings grundlegend ändert: Ein felsiger, mehrere Steilstellen aufweisender Gratabschnitt zwingt zu einem Ausweichen auf die Nordseite, wo unterhalb der Gratfelsen eine Schotterzone eingelagert ist. Bei der tiefsten Stelle zwischen P.1854 und dem Gipfel der Krenspitze beginnt eine deutliche Trittspur, die in der rechten Gratflanke zunächst um eine Seitenrippe herum führt. Anstatt diese Trittspur von Beginn an zu benutzen ist es auch möglich, dem zunächst noch einfachen Grat bis über den folgenden kleinen Kopf zu folgen (dort löst sich die kleine Seitenrippe vom Kamm). Dann muss allerdings über schon ziemlich steiles Gelände zu der Trittspur abgestiegen werden. Diese setzt die Querung der Nordflanke nach der Rippe noch kurz fort, um dann unterhalb der Gratfelsen zu den grasigen Zonen unterhalb des Gipfelbereichs anzusteigen. Die Begehbarkeit des Schutt- und Schottergeländes gestaltet sich aufgrund des guten Pfads relativ unproblematisch, jedenfalls besser, als es zunächst den Anschein hat. Mit dem Erreichen der grünen Gipfelflanke sind die Schwierigkeiten am Krenspitz-Grat endgültig vorbei. Nach dem Schlussaufstieg steht man dann auf dem Gipfel, der dem Hinteren Sonnwendjoch an Höhe kaum nachsteht, aber im Vergleich zu diesem wesentlich ruhiger ist.

Nach dem breiten Gras- und Latschenrücken zu Beginn des Grats wird das Gelände steiler

Nach dem breiten Gras- und Latschenrücken zu Beginn des Grats wird das Gelände steiler

Der Pfad weicht vom Grat in die Südseite aus; hinten das Wildenkarjoch

Der Pfad weicht vom Grat in die Südseite aus; hinten das Wildenkarjoch

Aufstieg an dem markanten ersten Gratturm

Aufstieg an dem markanten ersten Gratturm

In diesem felsdurchsetzten Bereich wird das Gelände besonders steil

In diesem felsdurchsetzten Bereich wird das Gelände besonders steil

Tiefblick über die Südflanke

Tiefblick über die Südflanke

Im Gipfelbereich des Gratturms sind die Schwierigkeiten vorerst vorbei

Im Gipfelbereich des Gratturms sind die Schwierigkeiten vorerst vorbei

Weiterer Gratverlauf zum P.1854, der hier den Gipfel noch größtenteils verdeckt

Weiterer Gratverlauf zum P.1854, der hier den Gipfel noch größtenteils verdeckt

Rückblick auf den steileren Gratturm

Rückblick auf den steileren Gratturm

Der Übergang vom P.1854 zum Gipfel der Krenspitze mit dem rechts zu umgehenden Felsaufschwung

Der Übergang vom P.1854 zum Gipfel der Krenspitze mit dem rechts zu umgehenden Felsaufschwung

Die Umgehung des Steilaufschwungs in der Nordflanke sieht zunächst schwierig aus

Die Umgehung des Steilaufschwungs in der Nordflanke sieht zunächst schwierig aus

Auf einer kleinen Trittspur kommt man relativ gut durch das Schuttgelände

Auf einer kleinen Trittspur kommt man relativ gut durch das Schuttgelände

Knapp unter der Grathöhe werden noch ein paar Felsköpfe gequert; darüber der Abstieg vom P.1854

Knapp unter der Grathöhe werden noch ein paar Felsköpfe gequert; darüber der Abstieg vom P.1854

Nochmals ein Rückblick auf einen Großteil der nördlichen Umgehung

Nochmals ein Rückblick auf einen Großteil der nördlichen Umgehung

Am Gipfel der Krenspitze mit Blick zum Hinteren Sonnwendjoch und auf den weiteren Kamm in Richtung Bärenjoch

Am Gipfel der Krenspitze mit Blick zum Hinteren Sonnwendjoch und auf den weiteren Kamm in Richtung Bärenjoch

Rückblick auf den oberen Ostgrat vom Gipfel aus, dahinter Wildenkarjoch und Schönfeldjoch

Rückblick auf den oberen Ostgrat vom Gipfel aus, dahinter Wildenkarjoch und Schönfeldjoch

Übergang von der Krenspitze zum Hinteren Sonnwendjoch (leichter Wanderweg):

Siehe Beschreibung unter Hinteres Sonnwendjoch

 

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