Käserwand, 1690 m (Bayerische Voralpen)

Käserwand - Gipfel-Daten zu diesem Berg

Die Bedeutung der Käserwand als Gipfelpunkt fällt eher gering aus: Vom Sattel im Ostkamm des Wildalpjochs unter der Käserwand sind es nur wenige Minuten und Höhenmeter bis zum höchsten Punkt. Damit hätte die Graterhebung normalerweise nicht einmal einen eigenen Namen verdient gehabt, hier liegt die Besonderheit aber in der Felsmauer, die sich vom Gipfel aus noch weit am Grat entlang zieht. Hoch ist sie zwar nicht gerade, immerhin reicht es aber dafür, dass zahlreiche kurze Kletterrouten direkt über dem Wanderweg existieren, der vom Arzbachtal aus unterhalb der Wand entlang zum Wildalpjoch führt. Beim Aufstieg auf dieser Route zum Wildalpjoch lassen sich die meisten Wanderer den schnellen Abstecher zur Käserwand ebenfalls nicht entgehen. Der Gipfel ist der letzte von einigermaßen bedeutender Höhe im Wettersteingebiet vor dem Inntal, denn anschließend folgen nur noch wesentlich kleinere Berge.

Foto-Galerie Käserwand

Wildalpjoch und Käserwand von Süden

Wildalpjoch und Käserwand von Süden

Wildalpjoch und Käserwand von Süden

Wildalpjoch und Käserwand von Süden

Käserwand vom Gebiet der Hochsalwand gesehen

Käserwand vom Gebiet der Hochsalwand gesehen

Anstiege und Bergtouren Käserwand

Von der Scharte zwischen Käserwand und Wildalpjoch (am Gipfel felsig, aber flach mit nur einer ganz kleinen Stufe):

Der Weg vom Arzmoos zum Wildalpjoch führt nach Passieren der langgezogenen Südwestfelsen der Käserwand nur wenige Schritte unter dem Sattel zwischen Käserwand und Wildalpjoch vorbei. Hier kommt von Südwesten außerdem ein Anstieg vom Sudelfeld über das Gebiet der Lacheralm herauf.

Kurz die wenigen Schritte zum latschenbewachsenen Grat hinauf, dann – weiterhin auf einem Steig – am Kamm bzw. knapp links von ihm auf den Gipfel zu. Kurz vor dem Gipfel wird der Untergrund felsig, eine etwas schmalere Stelle mit einem quer verlaufenden Grateinriss erfordert Trittsicherheit oder die Zuhilfenahme der Hände. Der Gipfel selbst bricht nach Südwesten senkrecht ab, bietet wegen des sich talwärts fortsetztenden Kamms aber genügend Platz auf teilweise auch grasigem Boden.

 

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