Jägerkamp, 1748 m (Bayerische Voralpen)

Jägerkamp von Westen

Jägerkamp von Westen

Jägerkamp - Gipfel-Daten zu diesem Berg

Der Jägerkamp steht der Brecherspitz auf der anderen Seite des Spitzingsattels gegenüber. Fast der gesamte Gipfelbereich wird von Latschen bedeckt, die nach Norden und Osten besonders weit herunter reichen. Das Gipfelkreuz steht an der Stelle, wo der Kamm in Richtung Nagelspitz vom Ost-West-Verlauf des Hauptgrats abzweigt. Ein kleines Stück auf die Spitzingseite vorgeschoben gibt es noch eine zweite Gipfelkuppe, und es ist kaum zu entscheiden, welcher der beiden Punkte der höhere ist. Beide Erhebungen sind über einen kurzen Pfad durch die Latschen miteinander verbunden. Der Jägerkamp wird gerne von der Bergstation der Taubensteinbahn aus bestiegen, kann aber auch gut vom Spitzingsattel, von der Talstation der Bahn am Spitzingsee oder bei einer Runde über die Bergumrahmung des Aurachtals besucht werden.

Foto-Galerie zum Jägerkamp

Jägerkamp und Benzingspitz; vorgelagert die Wilden Fräulein

Jägerkamp und Benzingspitz; vorgelagert die Wilden Fräulein

Jägerkamp und Benzingspitz, vorne rechts die Wilden Fräulein

Jägerkamp und Benzingspitz, vorne rechts die Wilden Fräulein

Jägerkamp von der Rotwand (Südosten) gesehen

Jägerkamp von der Rotwand (Südosten) gesehen

Der doppelgipflige Jägerkamp mit dem Grat zu den Wilden Fräulein links

Der doppelgipflige Jägerkamp mit dem Grat zu den Wilden Fräulein links

Bodenschneid über ihrem Vorgipfel, rechts Jägerkamp

Bodenschneid über ihrem Vorgipfel, rechts Jägerkamp

Spitzingsee eingerahmt von Brecherspitz und Jägerkamp

Spitzingsee eingerahmt von Brecherspitz und Jägerkamp

Anstiege und Bergtouren Jägerkamp

Übergang von der Aiplspitz zum Jägerkamp (an der Aiplspitz kurze Schrofenstellen, unter dem Tanzeck rutschiger Weg, sonst leicht):

Vom Gipfel der Aiplspitz über den Südwestkamm abwärts. An kurzen schrofigen Wegpassagen ist hier etwas ganz leichte Kletterei gefragt. Wo der Kamm mit einem felsigen Aufschwung wieder zum Tanzeck ansteigt, führt der Weg nach rechts in die Nordflanke. Auf einem oft nassen und dann besonders rutschigen Wegabschnitt wird dort das Tanzeck umgangen. Zum größten Teil, aber nicht komplett, ist diese Passage mit einem Seil abgesichert. Anschließend steht man nach wenigen Metern Gegenanstieg wieder am Verbindungskamm von Aiplspitz und Jägerkamp und damit am oberen Rand der Wiesenfläche rund um die Schnittlauchmoosalm.

Von dieser Stelle aus besteht die Möglichkeit, kurz auf einem kleinen Pfad zum Tanzeck aufzusteigen. Er beginnt am oberen Ende der Wiese knapp rechts vom Kamm und verläuft von dort durch Latschen zum höchsten Punkt. Das Tanzeck stellt zwar keine ausgeprägte Erhebung dar, markiert aber die Stelle, wo der Verbindungsgrat in Richtung Taubenstein und Rotwand abzweigt.

Für den Weiterweg zum Jägerkamp hält man sich zuerst nahe am Kamm (mehrere Wegspuren, nicht länger geradeaus zur Schnittlauchmoosalm gehen), dann quert der Steig zu einer Wegkreuzung auf einem südlichen Gratausläufer hinüber. Man hält sich rechts in Richtung Jägerkamp und quert leicht ansteigend den Südhang der Benzingspitz, um dahinter den Sattel vor dem Jägerkamp zu erreichen. Der kurze Aufstieg von hier zum Gipfel verläuft nun wieder im Kammbereich und ist problemlos.

Vom Gipfelkreuz aus kann auch noch das in etwa gleich hohe Südwesteck erreicht werden. Am Verbindungskamm entlang verläuft ein Steig durch das Latschengebüsch.

Abstieg über den Nordrücken und die Benzingalm nach Aurach (Wanderweg ohne besondere Schwierigkeiten):

Über den latschenbewachsenen Nordrücken des Jägerkamps führt ein guter Steig hinunter ins Weidegebiet der Jägerbauernalm. Wo der Weg hier nach links aus den Latschen tritt, geht man nicht hinunter zur Alm, sondern parallel zum Kamm bis zur Einsattelung vor dem folgenden Grashügel. Ein Wegweiser zur Benzingalm und nach Aurach zeigt hier nach rechts hinunter den weiteren Wegverlauf an. Der Steig führt erst steier, dann nur noch wenig fallend ziemlich direkt auf die Alm zu. An der Alm geht es nach weiter nach Osten und ohne großen Höhenverlust quer durch den Hochtalkessel bis vor den Gegenhang, also den Nordkamm der Aiplspitz. Hier wendet sich der Weg talauswärts nach Norden und führt in vielen Kehren ins Aurachtal hinunter. nach der Überquerung des Aurachgrabens im Talgrund beginnt zunächst ein steiniger Traktorweg, dann eine geschotterte Fahrstraße. Auf ihr sind es noch etwa zwei Kilometer bis zum Talende in Aurach.

 

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