Hohe Kisten, 1922 m (Bayerische Voralpen)

Gipfelaufbau der Hohen Kisten von Südosten gesehen

Gipfelaufbau der Hohen Kisten von Südosten gesehen

Hohe Kisten - Gipfel-Daten zu diesem Berg

Die Hohe Kisten ist besonders bei Mountainbikern beliebt, denn von Eschenlohe führt eine Forststraßen-Auffahrt von über 1000 Höhenmetern zur nahen Rechterhütte. Da sich der Gipfel nicht mehr viel über die Michelfeld-Hochfläche erhebt, an deren Rand die Hütte liegt, bietet sich die Besteigung der Hohen Kisten dann als kleine Wanderzugabe an.

Ganz anders sieht der Berg im Norden aus: stark zergliederte Flanken bilden hier die viele kleine Täler und teilweise unwegsames Gelände aus. Am eindrucksvollsten zeigt sich der Gipfel mit einem kantigen Felsaufbau vom Grat westlich des Gipfelaufschwungs aus. Auch sonst ist die Hohen Kisten immer gut an der kantigen, kastenartigen Form ihres Gipfelaufbaus zu erkennen.

Foto-Galerie zur Hohen Kisten

Hochebene mit Kühalm und Rechtlerhütte, darüber die Hohe Kisten

Hochebene mit Kühalm und Rechtlerhütte, darüber die Hohe Kisten

Gipfel der Hohen Kisten mit der Anstiegsroute vom querenden Höhenweg aus

Gipfel der Hohen Kisten mit der Anstiegsroute vom querenden Höhenweg aus

Gipfelbereich der Hohen Kisten mit dem Aufstiegsweg durch die Latschen von Südwesten

Gipfelbereich der Hohen Kisten mit dem Aufstiegsweg durch die Latschen von Südwesten

Hohe Kisten über ihrem Nordgrat mit dem Zwölferköpfl

Hohe Kisten über ihrem Nordgrat mit dem Zwölferköpfl

Hohe Kisten (Bildmitte) von Osten, vorne links das Platteneck

Hohe Kisten (Bildmitte) von Osten, vorne links das Platteneck

Umrahmung der großen Hochfläche vom Krottenkopf bis zur Hohen Kisten vom Platteneck aus gesehen

Umrahmung der großen Hochfläche vom Krottenkopf bis zur Hohen Kisten vom Platteneck aus gesehen

Tiefblick vom Gipfel der Hohen Kisten ins Archtal

Tiefblick vom Gipfel der Hohen Kisten ins Archtal

Hohe Kisten vom Klaffen aus gesehen

Hohe Kisten vom Klaffen aus gesehen

Blick vom Gipfel auf den Nordgrat

Blick vom Gipfel auf den Nordgrat

Hohe Kisten mit dem Ostvorbau

Hohe Kisten mit dem Ostvorbau

Hohe Kisten mit den nördlich vorgelagerten Graten von der Osterfeuerspitze gesehen

Hohe Kisten mit den nördlich vorgelagerten Graten von der Osterfeuerspitze gesehen

Hohe Kisten vor Krottenkopf und Oberem Rißkopf

Hohe Kisten vor Krottenkopf und Oberem Rißkopf

Anstiege und Bergtouren Hohe Kisten

Von Eschenlohe über die Rechtlerhütte (lange Zeit Fahrweg, dann unschwieriger Steig):

Den ersten Abschnitt der Tour bis zur Rechtlerhütte werden Mountainbiker nach Möglichkeit mit dem Fahrrad zurücklegen, da die insgesamt zu bewältigenden Höhenmeter so im Abstieg um etwa 1100 Höhenmeter reduziert werden. Dazu startet man von einem Wanderparkplatz im Südosten von Eschenlohe am Beginn des Fahrwegs zur Rechtlerhütte. Auch das letzte Stück zum Parkplatz nach dem Ortsende führt bereits über eine unbefestigte Straße. Kurz hinter dem Parkplatz beginnt bei einer Linkskehre dann ein konstanter mittelsteiler Anstieg über dem Tal der Eschenlaine. Der richtige Weg ist eigentlich nicht zu verfehlen; man folgt immer der Beschilderung zum Krottenkopf ("über Forststraße") und zur Kuhalm (diese liegt nahe der Rechtlerhütte). Nach Passieren des letzten Ausläufers der untergeordneten Erhebungen nördlich der Hohen Kisten schwenkt der Weg in ein Seitental der Eschenlaine ein und quert zunächst das Pustertal, wobei er zwischenzeitlich wieder etwa 50 Meter an Höhe verliert. Beim folgenden Anstieg zum Sattel zwischen Hoher Kisten und Simetsberg - erst mit Überquerung weiterer kleiner Bäche, dann auch in Kehren - wechseln kurze sehr steile Abschnitte mit angenehmeren Passagen. Nach dem Sattel wird die Steilheit im Durchschnitt geringer und es sind auch nur noch 200 Höhenmeter bis zur Rechtlerhütte. Von der Hütte führt zwar kurzzeitig noch ein Traktorweg weiter, dieser ist aber zum Radeln kaum noch geeignet. Daher geht es ab hier nun zu Fuß weiter, zuerst auf dem Ziehweg, bald aber auf einem Steig, der ziemlich direkt mäßig ansteigend auf die Hohe Kisten zuführt. Dabei folgt man den Wegweisern zum Krottenkopf bzw. zur Hohen Kisten selbst. Auf dem Steig wird noch der gesamte Gipfelaufbau der Hohen Kisten südlich gequert, bis ein beschilderter Pfad zum Gipfel abzweigt. Er führt ohne wesentliche Schwierigkeit mit nur einer etwas schrofigen Stelle zwischen Latschen zum höchsten Punkt mit Gipfelkreuz. Die Hohe Kisten bietet einen guten Überblick über das Alpenvorland südlich und südwestlich von München, aber auch über die Hochfläche zwischen den Ausläufern des Krottenkopfs und dem Gebiet der Rechtlerhütte.

Von der Krüner Alm über das Michelfeld (leicht, nur eine kleine schrofige Stelle beim Gipfelanstieg):

Von der Krüner Alm am Südwesthang des Klaffens folgt man den Wegweisern in Richtung Weilheimer Hütte und Krottenkopf. Der Weg leitet ohne größere Auf- oder Abstiege bequem am Klaffen vorbei zur Einsenkung zwischen Klaffen und Krottenkopfmassiv. Dahinter liegt dann die weitläufige Hochfläche, die sich zwischen Klaffen, Krottenkopf und Hoher Kisten / Platteneck erstreckt. Die Fortsetzung des Wegs wendet sich auf der Ebene nun zuerst nach Norden, um dann nach einer Linksbiegung den Schindlerskopf anzuvisieren. Nicht überall ist der Weg hier deutlich ausgeprägt, aber durch die Markierungen kann er bei guter Sicht eigentlich nicht verfehlt werden. Übermäßig häufig wird der "Krüner Steig" nicht begangen, wohl wegen der Länge vom Tal aus und dem etwas ungünstigen Verlauf auf der Hochebene, wo weder die Weilheimer Hütte noch die Hohe Kisten als relevante Ziele direkt angesteuert werden.

Unterhalb des Schindlerskopfs erreicht der Steig die Begrenzung der Hochfläche und führt über einen Geröllhang hinauf zum Querweg Weilheimer Hütte - Hohe Kisten / Rechtlerhütte. Da dieser Weg in Richtung Hohe Kisten an Höhe verliert, lohnt es sich eventuell, etwas weiter rechts weglos zu einem niedrigeren Punkt des Wegs aufzusteigen. Auch eine direktere Route über die Hochebene zum Gipfelbereich der Hohen Kisten ist theoretisch möglich, wäre aber mit der Gefahr verbunden, im unübersichtlichen Latschengelände in eine Sackgasse zu geraten.

Auf dem Querweg über der Hochfläche gelangt man nun rasch unter dem Archtalkopf vorbei zur Kammhöhe vor der Hohen Kisten, die sich eindrucksvoll über der letzten kleinen Kammeinsenkung erhebt (von links Einmündung des Archtals). Nun noch ganz kurz wieder rechts vom Kamm in die Südflanke, bis von der Wegfortsetzung zur Rechtlerhütte der beschilderte Gipfelanstieg zur Hohen Kisten abzweigt. Durch die Latschen sind es auf dem kurzen, nur an einer Stelle etwas schrofigen Steig nur wenige Minuten bis zum Gipfel.

Querung zur Senke zwischen Klaffen und Krottenkopf

Querung zur Senke zwischen Klaffen und Krottenkopf

Über dem Weg präsentiert sich der Klaffen von dieser Seite aus mit unwegsamem Gelände

Über dem Weg präsentiert sich der Klaffen von dieser Seite aus mit unwegsamem Gelände

Überquerung der Hochebene auf Schindlerskopf und Archtalkopf zu

Überquerung der Hochebene auf Schindlerskopf und Archtalkopf zu

Rückblick zur Senke zwischen Klaffen und Krottenkopf

Rückblick zur Senke zwischen Klaffen und Krottenkopf

Rückblick über die Hochfläche zum Klaffen

Rückblick über die Hochfläche zum Klaffen

Aussicht ins Karwendel

Aussicht ins Karwendel

Wegen der Latschenfelder entfernt sich der Weg zunächst noch eher vom hier zu sehenden Gipfel der Hohen Kisten

Wegen der Latschenfelder entfernt sich der Weg zunächst noch eher vom hier zu sehenden Gipfel der Hohen Kisten

Aufstieg zum Verbindungsweg Rechtlerhütte - Weilheimer Hütte

Aufstieg zum Verbindungsweg Rechtlerhütte - Weilheimer Hütte

Auf dem Höhenweg geht es nun bequem auf den Gipfel der Hohen Kisten zu

Auf dem Höhenweg geht es nun bequem auf den Gipfel der Hohen Kisten zu

Blick zurück auf die Gipfel über dem Höhenweg: Oberer Rißkopf, Schindlerskopf und Archtalkopf

Blick zurück auf die Gipfel über dem Höhenweg: Oberer Rißkopf, Schindlerskopf und Archtalkopf

Aus der letzten Scharte vor dem Gipfel erhebt sich die Hohe Kisten mit einem eindrucksvollen Felsabbruch

Aus der letzten Scharte vor dem Gipfel erhebt sich die Hohe Kisten mit einem eindrucksvollen Felsabbruch

Aufstieg über den kurzen Gipfelweg

Aufstieg über den kurzen Gipfelweg

Vom Gipfel der Hohen Kisten aus geht der Blick am Simetsberg vorbei zum Walchensee

Vom Gipfel der Hohen Kisten aus geht der Blick am Simetsberg vorbei zum Walchensee

Blick zur Benediktenwand über dem Walchensee

Blick zur Benediktenwand über dem Walchensee

Im Westen fällt besonders der Hochvogel in den Allgäuer Alpen auf

Im Westen fällt besonders der Hochvogel in den Allgäuer Alpen auf

 

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