Hochsalwand, 1625 m (Bayerische Voralpen)

Hochsalwand über den Weideflächen der Reindleralm

Hochsalwand über den Weideflächen der Reindleralm

Hochsalwand - Gipfel-Daten zu diesem Berg

Foto-Galerie zur Hochsalwand

Hochsalwand von der Haidwand

Hochsalwand von der Haidwand

Hochsalwand mit Nordostflanke

Hochsalwand mit Nordostflanke

Lechnerkopf und Hochsalwand vom Breitenstein

Lechnerkopf und Hochsalwand vom Breitenstein

Gipfelbereich der Hochsalwand von Westen

Gipfelbereich der Hochsalwand von Westen

Hochsalwand vom Lechnerkopf (Norden)

Hochsalwand vom Lechnerkopf (Norden)

Hochsalwand über dem vorgelagerten Lechnerkopf

Hochsalwand über dem vorgelagerten Lechnerkopf

Haidwand, Hochsalwand und Lechnerkopf

Haidwand, Hochsalwand und Lechnerkopf

Hochsalwand vom Rehleitenkopf aus gesehen

Hochsalwand vom Rehleitenkopf aus gesehen

Anstiege und Bergtouren Hochsalwand

Abstieg über den Westkamm und zum Sattel bei der Reindleralm (Wanderweg ohne besondere Schwierigkeiten):

Der Westkamm verbindet die Hochsalwand mit dem Wendelsteingebiet, so dass es sich hier um eine sehr beliebte Route handelt. Auch die landschaftlich schöne Querung der Südflanken von Haidwand und Kirchelwand nach dem Abstieg über den Gipfelrücken trägt dazu sicherlich bei.

Vom Gipfel ausgehend bleibt der Weg zunächst dicht am Westrücken, wo nach kurzer Zeit nach rechts der Steig in Richtung Rampoldplatte abzweigt. In Richtung Reindleralm und Wendelstein geht es weiter geradeaus und knapp südlich des Kamms hinab bis in den Bereich des Sattels zwischen Hochsalwand und Haidwand. Dort verlässt der Weg den erweiterten Kammbereich und führt nun sehr bequem ohne große Höhendifferenzen quer durch die Südflanke der Haidwand. Dichterer und lockerer Wald wechseln sich hier ab, bis unterhalb der Kirchelwand das offene Weidegelände bei der Reindleralm erreicht ist. Bei der Alm trifft man auf die Zufahrtsstraße, die aus dem Mühlbachtal heraufkommt. Nach wenigen Minuten zweigen von ihr im weiten Sattelbereich nördlich des Wendelsteins außerdem die Wege in Richtung Breitenstein bzw. Zeller Scharte und Wendelstein ab, die ebenfalls mögliche Fortsetzungen der Tour darstellen.

Beginn des Westrückens am Gipfel, darüber die Haidwand, links Wendelstein

Beginn des Westrückens am Gipfel, darüber die Haidwand, links Wendelstein

Rückblick zum Gipfelbereich der Hochsalwand

Rückblick zum Gipfelbereich der Hochsalwand

Aussicht zum Wendelstein

Aussicht zum Wendelstein

Die Hochsalwand ist der erste höhere Gipfel nach diesen Waldhügeln des Alpenvorlands

Die Hochsalwand ist der erste höhere Gipfel nach diesen Waldhügeln des Alpenvorlands

Dem mitunter scharfen Grat weicht der Weg etwas in die Südseite aus

Dem mitunter scharfen Grat weicht der Weg etwas in die Südseite aus

Im lichten Wald unterhalb der Haidwand

Im lichten Wald unterhalb der Haidwand

Über den Nordrücken (Trittspur in kurzzeitig felsdurchsetztem Gelände bis I):

Von Norden aus wird die Hochsalwand am häufigsten über den Wanderweg bestiegen, der durch die Nordwestflanken von Lechnerkopf und Hochsalwand zum obersten Westrücken und dann schnell zum Gipfel führt. Eine individuellere, aber auch schwierigere Alternative bietet der Direktaufstieg am Nordrücken. Dieser Kamm beginnt im Sattel zwischen Lechnerkopf und Hochsalwand. Für den Anstieg dorthin folgt man zuerst dem üblichen Wanderweg von der Einsattelung südlich der Rampoldplatte (hierher von Brannenburg über die Lechneralm oder vom Jenbachtal aus über die Rampoldplatte) rechts um den Lechnerkopf herum. Nach einem querenden Abschnitt durch einen relativ steilen Waldhang gelangt man bei einer kleinen Weidefläche bis auf wenige Minuten an die Scharte zwischen Lechnerkopf und Hochsalwand heran. Richtpunkte sind der zwischen Bäumen sichtbare Gipfelaufbau des Lechnerkopfs und der Beginn einer Latschenzone, durch die der Weg am Ende der Grasfläche steil aufwärts führt. Vor dieser Stelle verlässt man den Weg nach links und steigt auf Viehspuren zum Sattel unter dem Lechnerkopf an.

Der Nordrücken der Hochsalwand setzt nach wenigen Höhenmetern mit einer steilen Wandstufe an. Eine Umgehung nach links ist unmöglich; dort wird die Stufe nur noch kompakter und höher. Nach rechts hin löst sie sich dagegen in Grasschrofen auf, die mehrere Varianten für einen Aufstieg erlauben. Gäbe es nicht auf den ersten Metern oberhalb des Sattels eine deutliche Pfadspur, käme beim Anblick des Kammansatzes aber dennoch wohl kaum jemand auf die Idee, hier aufzusteigen.

Interessant ist folgender Anstieg über die erste Stufe: Vom Sattel aus auf der Trittspur mit einer kurzen Rechtskehre und auf den letzten Metern über problemlose Grasschrofen genau zu der Stelle hinauf, wo der Rücken an die glatte Wand der Felsstufe stößt. Ein Grasband leitet von hier nach rechts zur Begrenzungskante der Felswand. Um diese herum (schwierigste Stelle, I in steilem Gelände) gelangt man zu den gut gangbaren Geröll-, Gras- und Schrofenhängen, die nun in der Nordwestflankewieder zum Kammrücken zurück führen. Statt des Grasbands kann man auch weiter unten nach rechts queren, muss dann aber mehr schrofiges, teils auch schuttbedecktes Gelände gehen.

Auch nach Überwindung der Felsstufe setzt sich die Pfadspur weiter fort und leitet an Schrofenrippen vorbei über Schutt und Gras zum Grat hinauf. Die Orientierung wird nun leichter, da es bis zum Gipfel nun fast nur noch latschenbewachsenes Gelände gibt und die Gasse der Pfadspur damit praktisch die einzige Anstiegsmöglichkeit darstellt. Einem Felsriegel im oberen Teil weicht der Pfad noch einmal etwas deutlicher nach rechts aus, ansonsten geht es immer im Kammbereich ohne besondere Schwierigkeiten zum Gipfel hinauf.

Im Sattelbereich zwischen Rampoldplatte und Lechnerkopf ist im Hintergrund bereits die Hochsalwand zu sehen

Im Sattelbereich zwischen Rampoldplatte und Lechnerkopf ist im Hintergrund bereits die Hochsalwand zu sehen

Querung der steilen Waldhänge unterhalb des Lechnerkopfs

Querung der steilen Waldhänge unterhalb des Lechnerkopfs

Wo hier am Ende der kleinen Weidefläche ein steiler Anstieg durch Latschen beginnt, wendet man sich nach links zum Sattel zwischen Lechnerkopf und Hochsalwand

Wo hier am Ende der kleinen Weidefläche ein steiler Anstieg durch Latschen beginnt, wendet man sich nach links zum Sattel zwischen Lechnerkopf und Hochsalwand

Zusätzlicher Richtpunkt sind die nahen Gipfelfelsen des Lechnerkopfs

Zusätzlicher Richtpunkt sind die nahen Gipfelfelsen des Lechnerkopfs

Ein kurzer Anstieg führt schließlich in den Sattel rechts des steilfelsigen Lechnerkopfs

Ein kurzer Anstieg führt schließlich in den Sattel rechts des steilfelsigen Lechnerkopfs

Von der Gegenseite des Sattels (am Lechnerkopf) bietet sich ein guter Überblick über die erste Steilstufe des Nordrückens und deren Umgehung rechts

Von der Gegenseite des Sattels (am Lechnerkopf) bietet sich ein guter Überblick über die erste Steilstufe des Nordrückens und deren Umgehung rechts

Am breiten Rücken geht es zu dem bereits in den Schrofen verlaufenden schmalen Grasband hinauf

Am breiten Rücken geht es zu dem bereits in den Schrofen verlaufenden schmalen Grasband hinauf

Unter den kompakten Felsen führt das Grasband nach rechts

Unter den kompakten Felsen führt das Grasband nach rechts

Rückblick auf den Aufstieg zum Band

Rückblick auf den Aufstieg zum Band

Die schwierigste Stelle am Bandende: Kurze Kletterstelle um die abschließende Ecke herum

Die schwierigste Stelle am Bandende: Kurze Kletterstelle um die abschließende Ecke herum

Auch über dieses Gelände ist der Aufstieg unter Vermeidung des Bands möglich

Auch über dieses Gelände ist der Aufstieg unter Vermeidung des Bands möglich

Anschließender Aufstieg zurück zum Gratrücken

Anschließender Aufstieg zurück zum Gratrücken

Am Nordrücken ist nun die Höhe des gegenüberliegenden Lechnerkopfs erreicht

Am Nordrücken ist nun die Höhe des gegenüberliegenden Lechnerkopfs erreicht

Typisches Gelände beim weiteren Aufstieg

Typisches Gelände beim weiteren Aufstieg

Im Rückblick vom Gipfelbereich ist die Spur durch die Latschen am Nordrücken nicht so einfach zu entdecken

Im Rückblick vom Gipfelbereich ist die Spur durch die Latschen am Nordrücken nicht so einfach zu entdecken

Blick von der Hochsalwand nach Norden: Lechnerkopf, Rampoldplatte, Farrenpoint

Blick von der Hochsalwand nach Norden: Lechnerkopf, Rampoldplatte, Farrenpoint

 

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