Hochplatte, 1591 m (Bayerische Voralpen)

Gipfelbereich der Hochplatte von Südosten gesehen

Gipfelbereich der Hochplatte von Südosten gesehen

Hochplatte - Gipfel-Daten zu diesem Berg

Der lange Verbindungskamm vom Roßstein zum Schönberg und Seekarkreuz weist nur eine Zwischenerhebung auf, die so ausgeprägt ist, dass sie als eigenständiger Gipfel angesehen werden kann: Die Hochplatte. Der Verlauf des Hauptkamms der Gruppe, der von der Ablösung vom Roßstein-Westgrat an nach Norden gerichtet war, biegt an der Hochplatte allmählich wieder nach Westen um.

Ein Fahrweg, der die Roßsteinalmen am Ansatz des Südostrückens mit der Ampertalalm im Westen des Gipfels verbindet, quert die Hochplatte in der Südflanke. An beiden Gratrücken erreicht er auch unmittelbar die Kammhöhe und sorgt so für kurze und bequeme Gipfelanstiege. Dies gilt umso mehr, als die gesamte Südseite der Hochplatte grasiges Weidegelände ist. Etwas steiler werden die Hänge im Norden und Osten, zumindest bis zu den beiden dort vorgelagerten Bergschultern Schwarzeck und Mühlriedeck.

Foto-Galerie zur Hochplatte

Südseite der Hochplatte

Südseite der Hochplatte

Hochplatte (rechts) von Süden

Hochplatte (rechts) von Süden

Seekarkreuz und Brandkopf hinter der Hochplatte

Seekarkreuz und Brandkopf hinter der Hochplatte

Roßsteinalmen unter der Hochplatte, dahinter das Seekarkreuz

Roßsteinalmen unter der Hochplatte, dahinter das Seekarkreuz

Hochplatte mit dem Südostkamm ab den Roßsteinalmen

Hochplatte mit dem Südostkamm ab den Roßsteinalmen

Hochplatte vom Schönberg aus gesehen, unten die Ampertalalm

Hochplatte vom Schönberg aus gesehen, unten die Ampertalalm

Hochplatte von Nordosten

Hochplatte von Nordosten

Hochplatte mit den Grashängen der Südseite über dem Schliffbachtal

Hochplatte mit den Grashängen der Südseite über dem Schliffbachtal

Hochplatte und im Hintergrund Ochsenkamp über den Roßsteinalmen

Hochplatte und im Hintergrund Ochsenkamp über den Roßsteinalmen

Hochplatte mit ihrem Westkamm, darüber Buchstein und Roßstein

Hochplatte mit ihrem Westkamm, darüber Buchstein und Roßstein

Hochplatte vor Seekarkreuz, Brandkopf und Kampen

Hochplatte vor Seekarkreuz, Brandkopf und Kampen

Hochplatte, Buchstein und Roßstein vom Seekarkreuz gesehen

Hochplatte, Buchstein und Roßstein vom Seekarkreuz gesehen

Aussicht vom Hirschberg zu Buch- und Roßstein; rechts anschließend die Hochplatte

Aussicht vom Hirschberg zu Buch- und Roßstein; rechts anschließend die Hochplatte

Anstiege und Bergtouren Hochplatte

Von den Roßsteinalmen am Südostkamm (weglos, aber einfaches Weidegelände):

Am Südostkamm existiert zwar kein Weg und es hat sich auch kaum einmal eine Trittspur ausgebildet, der gesamte Kamm wird aber von problemlos begehbarem Weidegelände gebildet. Von den Roßsteinalmen aus kann man direkt am Rücken bleiben und dabei eine kleine Zwischenerhebung überschreiten, sofern es nicht aufgrund von hinderlichen Weidezäunen günstiger ist, erst noch kurz dem Fahrweg auf der Südwestseite zu folgen und erst nach der kleinen Erhebung zum Gratrücken aufzusteigen. Auf seiner Nordostseite weist der Grat eine deutlich steilere Flanke auf, insbesondere im Bereich der Zwischenerhebung.

Anschließend geht es am grasigen Rücken oder etwas links davon, wo es auf Viehtritten zum Teil etwas bequemer ist, zum Gipfelkamm der Hochplatte hinauf, der quer zum Hauptgrat verläuft. Der grasige Kamm ist ideal für eine Gipfelrast und die Aussicht auf die benachbarten Berggruppen trotz der im Vergleich zu den Nachbargipfeln geringeren Höhe der Hochplatte umfassend. Am Beginn des Alpenvorlands blickt man auch auf einen kleinen Teil des Tegernsees.

Am Beginn des Südostkamms zur Hochplatte knapp oberhalb der Roßsteinalmen

Am Beginn des Südostkamms zur Hochplatte knapp oberhalb der Roßsteinalmen

Rückblick zu den Roßsteinalmen unter Buchstein und Roßstein

Rückblick zu den Roßsteinalmen unter Buchstein und Roßstein

Gipfelblick über den Südostkamm zu Buch- und Roßstein

Gipfelblick über den Südostkamm zu Buch- und Roßstein

Über das vorgelagerte Mühlriedeck geht der Blick zur Hirschberggruppe

Über das vorgelagerte Mühlriedeck geht der Blick zur Hirschberggruppe

Abstieg über den Westkamm und über das Plattel in Richtung Mariaeck (anfangs weglos, aber leicht, dann manchmal rutschiger Steig):

Von der Hochplatte zieht ein langer Kamm nach Westen in Richtung Schönberg. Mit dem Plattel trägt er noch eine kleine Zwischenerhebung. Am Gipfelaufbau der Hochplatte bietet der grasige Westrücken eine bequeme, schnelle Abstiegsmöglichkeit über Weidegelände. Schon bald trifft man bei der folgenden Grateinsattelung zwischen auf den Fahrweg, der Roßsteinalmen und Ampertalalm verbindet. Dieser Fahrweg berührt hier kurz den Kamm, verlässt ihn aber gleich wieder in die südliche Flanke. Der Kamm selbst bildet anschließend vor der tiefsten Einsattelung zwischen Hochplatte und Schönberg noch eine Erhebung von untergeordneter Bedeutung aus, in der Karte als "Plattel" verzeichnet. Der übliche Weiterweg für Wanderer in Richtung Mariaeck verläuft über einen Steig, der in der Einsattelung zwischen Hochplatte und Plattel vom Fahrweg abzweigt. Er bleibt zunächst direkt oberhalb des Fahrwegs noch ein paar Meter länger am Kamm und quert dann ebenfalls in die Südseite, um so das Plattel zu umgehen und den Gegenanstieg dorthin zu vermeiden.

Alternativ kann die Kuppe aber auch überschritten werden. Hierzu bleibt man einfach am Kammrücken und steigt weglos, aber über leichtes Wiesengelände und zwischen Bäumen hindurch zum Plattel an. Im Gipfelbereich öffnet sich auf der Südseite eine größere freie Weidefläche. Am Rand der Freifläche stehen einige interessante alte Bäume. Nördlich fällt der Kamm, der am Plattel ein Stück fast eben verläuft, etwas steiler und stärker bewachsen ab.

Wo der Rücken in Richtung Schönberg / Mariaeck wieder abzusinken beginnt, mündet dort, wo etwas links vom Kamm das Gelände anfangs noch am wenigsten bewachsen ist, ein Ziehweg auf die Wiesenfläche. Dieser nähert sich dem Kamm direkt wieder an und führt zuletzt direkt links von ihm bis in den nächsten Gratsattel - die tiefste Einsenkung zwischen Hochplatte und Schönberg. Der Ziehweg ist schon älter und hat einen grasigen oder erdig-schlammigen Untergrund. Daher kann es alternativ auch empfehlenswert sein, über einen bald zwischen den Bäumen sichtbaren freien Grashang direkt zum Wanderweg abzusteigen, der wenig unterhalb die Flanke quert. Auch auf ihm gelangt man schließlich zur Kammeinsenkung oberhalb der nahen Ampertalalm.

Von hier aus führt ein beschilderter Weg in die Nordseite des Grats und stellt so die Verbindung zum Sattel zwischen Schönberg und Seekarkreuz her. Der Steig bleibt annähernd auf gleicher Höhe mit nur wenigen kleinen Anstiegen und ganz kurzen Zwischenabstiegen. Er umgeht die auf den Sattel folgende, teils steilfelsige Graterhebung am unteren Felsansatz und bleibt auch anschließend rechts des Grats, der letztlich wenig unterhalb des Schönberg-Gipfels auf den in Süd-Nord-Richtung verlaufenden Bergzug Schönberg - Seekarkreuz - Kampen trifft. Schließlich wendet sich der Weg endgültig weg vom Gratverlauf und quert als oft matschiger Steig die Flanke oberhalb eines Kessels. In diesem Bereich gibt es zusätzlich eine etwas tiefer verlaufende Variante, die am Ende aber mehr Gegenanstieg zum Sattel Mariaeck erfordert. Dort befindet sich eine wichtige Wegkreuzung mit Steigen in Richtung Schönberg und Seekarkreuz sowie abwärts nach Fleck im Isartal.

Westkamm der Hochplatte in Richtung Plattel und Schönberg

Westkamm der Hochplatte in Richtung Plattel und Schönberg

Rückblick vom Sattel zwischen Hochplatte und Plattel auf den Abstieg über den Westkamm

Rückblick vom Sattel zwischen Hochplatte und Plattel auf den Abstieg über den Westkamm

Der Fahrweg zu den Roßsteinalmen berührt hier die Kammhöhe; hinten Buch- und Roßstein

Der Fahrweg zu den Roßsteinalmen berührt hier die Kammhöhe; hinten Buch- und Roßstein

Der Fußweg führt auf dieser Höhe links in die Südflanke des Plattels; alternativ bleibt man am Kamm

Der Fußweg führt auf dieser Höhe links in die Südflanke des Plattels; alternativ bleibt man am Kamm

Aufstieg zum Plattel

Aufstieg zum Plattel

Rückblick auf den Sattelbereich zwischen Hochplatte und Plattel

Rückblick auf den Sattelbereich zwischen Hochplatte und Plattel

Auf der Gipfelfläche des Plattels mit Blick zu Hochplatte und Richtung Tegernseer Hütte

Auf der Gipfelfläche des Plattels mit Blick zu Hochplatte und Richtung Tegernseer Hütte

Ein überwachsener Ziehweg führt am anderen Ende der Gipfelfläche hinab

Ein überwachsener Ziehweg führt am anderen Ende der Gipfelfläche hinab

Durch diese Baumgasse wird die Ampertalalm sichtbar

Durch diese Baumgasse wird die Ampertalalm sichtbar

Hier treffen der Ziehweg und der Steig, der das Plattel umgeht, wieder zusammen

Hier treffen der Ziehweg und der Steig, der das Plattel umgeht, wieder zusammen

Unterhalb liegt die Ampertalalm, während der Weg zum Sattel Mariaeck nun auf die andere Kammseite wechselt

Unterhalb liegt die Ampertalalm, während der Weg zum Sattel Mariaeck nun auf die andere Kammseite wechselt

Querung in der Nordflanke unter dem Grat, der Richtung Schönberg führt

Querung in der Nordflanke unter dem Grat, der Richtung Schönberg führt

Kurz vor dem Sattel am Mariaeck

Kurz vor dem Sattel am Mariaeck

Wegkreuzung am Mariaeck

Wegkreuzung am Mariaeck

 

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