Hirschberg, 1660 m (Bayerische Voralpen)

Hirschberg von Westen

Hirschberg von Westen

Hirschberg - Gipfel-Daten zu diesem Berg

Der Hirschberg ist neben dem Heimgarten selbst der eigenständigste Gipfel der Heimgartengruppe. Etwas nach Süden vorgelagert, fällt er besonders vom Tal der Eschenlaine und von der Krottenkopfgruppe her auf. Die hohe Südflanke besteht fast durchgängig aus unwegsamem Gebiet, vor allem viele Latschen schrecken den Wanderer und Bergsteiger ab. Anders sieht es auf der gegenüberliegenden Seite aus: Hier führt ein Steig zum Gipfel, der allerdings auf den meisten Karten nicht eingezeichnet und auch nicht beschildert ist. Nicht nur deshalb kommt der Hirschberg im Estergebirge nicht annähernd an die Bekanntheit seines Namensvetters über dem Tegernsee heran - auch wenn er nur um gerade mal acht Meter niedriger ist.

Foto-Galerie zum Hirschberg

Hirschberg mit der Südseite von der Hohen Kisten aus gesehen

Hirschberg mit der Südseite von der Hohen Kisten aus gesehen

Hirschberg von Norden

Hirschberg von Norden

Hirschberg mit dem freien Geländestreifen am Nordrücken

Hirschberg mit dem freien Geländestreifen am Nordrücken

Anstiege und Bergtouren Hirschberg

Übergang vom Rauheck über die Wankebene zum Hirschberg (Leicht, am Hirschberg nicht beschildert und kurzzeitig weglos):

Hirschberg und Ölrain sind mit dem nördlich gelegenen Rauheckkamm nicht durch ausgeprägte Grate, sondern über einen sanften Wiesenhügel verbunden. Bei dem "Wank" genannten Weidebuckel nahe der Wankalm beginnt ein Steig zum Hirschberggipfel. Da sich eine Verbindung mit dem nahen Rauheck anbietet und lohnt, ist der Anstieg hier nicht erst ab dieser Stelle, sondern als Übergang ab dem Rauheck-Gipfel beschrieben.

Vom Rauheck folgt man dem Weg in Richtung Heimgarten nahe am Verbindungskamm dieser beiden Berge, der schnell in den Sattel südöstlich des Rauhecks leitet. Hier trifft der Weg auf die Hauptstrecke zum Heimgarten, die von der Wankalm kommend hier den Kamm erreicht. Scharf rechts steigt man auf dem sehr breiten Weg - eine Mischung aus Fuß- und Fahrweg - weiter ab und wendet sich bald in die Südflanke des Rauhecks, die in diesem Bereich flache Absätze und kleine Hügel aufweist. In bequemer Wanderung auf einem Traktorweg wird dieses schöne Gebiet bis in die Nähe des Wanks durchquert. Hier trifft man auf eine Fahrstraße, der man kurz nach rechts folgt, um sie dann bei einer Abzweigung nach halblinks bald wieder zu verlassen. Die kurze Stichstraße endet bereits nach wenigen Metern auf der Weidefläche südlich vom Wank, über der sich links der Ölrain erhebt.

Am Waldrand unter dem Ölrain gilt es nun, den Steig zum Hirschberg zu finden, der zunächst den Ölrain links umgeht. Man hält sich also in dem Bereich, wo die Weide besonders weit in den Wald hinauf reicht, eher links und trifft dann wenige Schritte vor dem Wald auf den anfangs quer verlaufenden Steig, dem man nach links folgt. Wo die Bäume die Weide wieder weiter nach unten zurückdrängen, tritt der nun deutlich erkennbare Weg in den Wald ein und quert etwas ansteigend zum Ostrücken des Ölrains. Dem Rücken folgt man kurz aufwärts, darf dann aber die Stelle nicht verpassen, wo der Steig den Kamm wieder verlässt und seine Querung fortsetzt (auch geradeaus am Kamm hinauf gibt es anfangs schwache Trittspuren). Bei der weiteren Querung wird der schöne Aussichtspunkt des Predigtstuhls passiert und wenig später leicht fallend der Sattel zwischen Ölrain und Hirschberg erreicht.

Im Wiesengelände am Sattel wird der Steig kurz undeutlich, die Fortsetzung am gegenüberliegenden Waldrand aber letztlich nicht zu verfehlen. Hier geht es leicht links in eine Baumgasse hinein, die den Zugang zum schon bei der Ölrain-Querung sichtbaren freien Kammbereich in der oberen Hälfte des Hirschberg-Nordrückens bildet. Dort gelangt man über den breiten Grasrücken endgültig zum Gipfel hinauf.

Obwohl das Pfadsystem zwischen Wank und Hirschberg nicht beschildert und in den Karten meist nicht eingezeichnet ist, stellt diese Route zum Hirschberg keine besonders großen Anforderungen. Die Wege sind überall sehr gut begehbar und bis auf die kurzen Stellen zu Beginn und im Sattel zwischen Ölrain und Hirschberg, wo man jeweils kurz nach dem Weg suchen muss, immer deutlich ausgetreten.

In der Einsattelung am Ende des Rauheck-Südostrückens mündet der Weg in die Heimgarten-Route ein

In der Einsattelung am Ende des Rauheck-Südostrückens mündet der Weg in die Heimgarten-Route ein

Der breite Weg tritt bald aus dem Wald und führt dann bequem über die Hochflächen südlich des Rauhecks

Der breite Weg tritt bald aus dem Wald und führt dann bequem über die Hochflächen südlich des Rauhecks

Die Flanke hat in diesem Bereich fast ebene Absätze

Die Flanke hat in diesem Bereich fast ebene Absätze

Im Herbst sind die Wiesen hier besonders schön gefärbt

Im Herbst sind die Wiesen hier besonders schön gefärbt

Hier zweigt nach links die Zufahrt zur Wiese am Wank ab, auf der dann der Steig zum Hirschberg beginnt

Hier zweigt nach links die Zufahrt zur Wiese am Wank ab, auf der dann der Steig zum Hirschberg beginnt

Der Fahrweg endet schnell auf der Wiesenfläche, wo es zum Waldrand links unter dem Ölrain weitergeht

Der Fahrweg endet schnell auf der Wiesenfläche, wo es zum Waldrand links unter dem Ölrain weitergeht

Wo das Gras hier links weit hinauf reicht, trifft man am zuverlässigsten auf den Steig zum Hirschberg

Wo das Gras hier links weit hinauf reicht, trifft man am zuverlässigsten auf den Steig zum Hirschberg

Direkt am Waldrand bildet sich der Steig querend aus und führt nach links in den Wald

Direkt am Waldrand bildet sich der Steig querend aus und führt nach links in den Wald

Aussicht in Richtung Heimgarten vom Steig östlich des Ölrains

Aussicht in Richtung Heimgarten vom Steig östlich des Ölrains

Am Ostrücken des Ölrains öffnet sich der Blick auf den Hirschberg

Am Ostrücken des Ölrains öffnet sich der Blick auf den Hirschberg

Kurz führt der Weg am Rücken in Richtung Ölrain hinauf

Kurz führt der Weg am Rücken in Richtung Ölrain hinauf

Bei der weiteren Querung wird der Predigtstuhl passiert

Bei der weiteren Querung wird der Predigtstuhl passiert

Die kleine Kuppe des Predigtstuhls mit weitem Ausblick

Die kleine Kuppe des Predigtstuhls mit weitem Ausblick

Kurz vor dem Sattel zwischen Ölrain und Hirschberg

Kurz vor dem Sattel zwischen Ölrain und Hirschberg

Über den Grasstreifen am Gipfelhang führt anschließend der Aufstieg

Über den Grasstreifen am Gipfelhang führt anschließend der Aufstieg

Etwas links der Bildmitte erkennt man deutlich die Fortsetzung des Steigs in die Baumgasse hinein

Etwas links der Bildmitte erkennt man deutlich die Fortsetzung des Steigs in die Baumgasse hinein

Kurz vor dem Hirschberg-Gipfel

Kurz vor dem Hirschberg-Gipfel

Rückblick in Richtung Ölrain, wo rechts der Teil der Route im Bereich des Predigtstuhls zu sehen ist

Rückblick in Richtung Ölrain, wo rechts der Teil der Route im Bereich des Predigtstuhls zu sehen ist

Blick vom Gipfelbereich zu Rauheck und Heimgarten

Blick vom Gipfelbereich zu Rauheck und Heimgarten

Aussicht vom Hirschberg nach Süden

Aussicht vom Hirschberg nach Süden

 

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