Hirschberg, 1668 m (Bayerische Voralpen)

Hirschberg mit dem Hirschberghaus auf der Wiesenkuppe links

Hirschberg mit dem Hirschberghaus auf der Wiesenkuppe links

Hirschberg - Gipfel-Daten zu diesem Berg

Als breiter Wall erhebt sich der Hirschberg südwestlich vom Tegernsee. Der quer zum Haupttal (Weißachtal) verlaufende Gipfelkamm zieht sich vom höchsten Punkt aus fast auf einer Höhe bleibend bis zu einem kleinen Vorgipfel, nach dem der Grat dann zum Rauheck hin absinkt. Dabei ist der Kamm so breit, dass er oft feuchte und sumpfige Stellen aufweist.

Durch die Nähe zum Tegernsee zählt der Hirschberg zu den bekanntesten und beliebtesten Gipfeln des Gebiets, wozu zusätzlich noch das Hirschberghaus beiträgt, das sich bei einer Besteigung als Zwischenstopp anbietet. Bereits von der Wiesenkuppe östlich der Hütte - die Wanderer gerne schon für den Hirschberg halten - bietet sich ein schöner Blick auf den Tegernsee, und auch am Hirschberggipfel ist dies natürlich ein besonderer Höhepunkt der Aussicht.

Foto-Galerie zum Hirschberg

Hirschberg von Südwesten

Hirschberg von Südwesten

Blick vom Silberkopf zum benachbarten, deutlich höheren Hirschberg

Blick vom Silberkopf zum benachbarten, deutlich höheren Hirschberg

Das Söllbachtal, eingerahmt von Ochsenkamp und Hirschberg

Das Söllbachtal, eingerahmt von Ochsenkamp und Hirschberg

Die Gratkuppe beim Hirschberghaus von Südosten her gesehen

Die Gratkuppe beim Hirschberghaus von Südosten her gesehen

Südostflanke des Hirschbergs von einer Kuppe oberhalb der Weidbergalm gesehen

Südostflanke des Hirschbergs von einer Kuppe oberhalb der Weidbergalm gesehen

Anstiege und Bergtouren Hirschberg

Aufstieg vom Hirschberghaus (leichter Wanderweg):

Das Hirschberghaus als Ausgangspunkt für den Gipfelanstieg kann sowohl von Scharling im Weißachtal als auch vom Bauer in der Au im Söllbachtal aus erreicht werden. Der beschilderte Wanderweg zum Gipfel bereitet keine Schwierigkeiten. Er führt zunächst schräg aufwärts in den Sattel, die die grasige Kuppe östlich der Hütte – ebenfalls mit Gipfelkreuz – mit dem Hirschberg verbindet. Der unbedeutende Grasgipfel kann von dort aus auf einem Pfad schnell bestiegen werden, er bietet einen guten Blick auf den Tegernsee und auf die Berge gegenüber vom Weißachtal. Auch ein beliebiger Anstieg vom Hirschberghaus über den Wiesenhang direkt zur Kuppe ist problemlos möglich.

Nach dem Sattel hält sich der weitere Anstieg zum Hirschberg etwas rechts des Rückens, der zum Ostende des Gipfelgrats hinaufzieht. Nach links zweigt bald eine Abstiegsmöglichkeit zu den Rauheckalmen ab. Durch Latschengelände geht es nun etwas weiter vom Gratrücken entfernt schräg rechtshaltend aufwärts zur fast ebenen, sehr breiten Kammfläche, die zwischen dem östlichen Vorgipfel und dem Hauptgipfel des Hirschbergs eingelagert ist. Wo man diese erreicht, ist ein lohnender Abstecher zum nahen Vorgipfel möglich, der als östlicher Endpunkt des mächtigen Gipfelkamms einen besonders umfassenden Blick auf das Weißachtal ermöglicht. Eine Pfadspur führt die wenigen Höhenmeter ohne Schwierigkeiten hinauf. Kommt man vom Hirschberggipfel, sollte man an dieser Stelle darauf achten, dass der richtige Weg zum Hirschberghaus schon vor dem östlichen Vorgipfel den Kamm nach links verlässt.

Fast eben geht es am breiten Rücken, teilweise etwas matschig und an kleinen Tümpeln vorbei, nun auf den Gipfel zu, der etwas rechts an dem Jagdhaus vorbei mit einem letzten kurzen Schlussanstieg gewonnen wird.

Hirschberghaus

Hirschberghaus

Auf der Kammschulter mit Kreuz oberhalb vom Hirschberghaus

Auf der Kammschulter mit Kreuz oberhalb vom Hirschberghaus

Blick über das Hirschberghaus zum Kampenmassiv

Blick über das Hirschberghaus zum Kampenmassiv

Von der Gratkuppe beim Hirschberghaus lässt sich der Hirschberg-Anstieg über den Kamm links gut verfolgen; rechts der Hauptgipfel

Von der Gratkuppe beim Hirschberghaus lässt sich der Hirschberg-Anstieg über den Kamm links gut verfolgen; rechts der Hauptgipfel

Die aussichtsreiche Wiesenkuppe über dem Hirschberghaus mit dem südlichen Aufstiegsweg dorthin

Die aussichtsreiche Wiesenkuppe über dem Hirschberghaus mit dem südlichen Aufstiegsweg dorthin

Rückblick zum Hirschberghaus und auf die ersten Meter des Anstiegs zum Hirschberg

Rückblick zum Hirschberghaus und auf die ersten Meter des Anstiegs zum Hirschberg

In der Nähe des östlichen Vorgipfels tritt der Weg mit Blick auf den Tegernsee aus den Latschen wieder auf eine freie Wiesenfläche

In der Nähe des östlichen Vorgipfels tritt der Weg mit Blick auf den Tegernsee aus den Latschen wieder auf eine freie Wiesenfläche

Am Gipfelkamm zum Hauptgipfel

Am Gipfelkamm zum Hauptgipfel

Rückblick auf das Kreuz beim Hirschberghaus vor dem Tegernsee

Rückblick auf das Kreuz beim Hirschberghaus vor dem Tegernsee

Die letzten Aufstiegsmeter zum Hirschberg-Gipfel

Die letzten Aufstiegsmeter zum Hirschberg-Gipfel

Vom Gipfel schaut man über den Gipfelkamm und den Vorgipfel zur Wallberggruppe

Vom Gipfel schaut man über den Gipfelkamm und den Vorgipfel zur Wallberggruppe

Aussicht zu Buch- und Roßstein; rechts anschließend die Hochplatte

Aussicht zu Buch- und Roßstein; rechts anschließend die Hochplatte

Von Point über die Rauheckalmen (leichter Wanderweg):

Vom Ort Point aus, der in 3,5 km Entfernung genau östlich des Hirschberggipfels im Weißachtal liegt, gibt es eine Anstiegsmöglichkeit vorbei am Rauheck und den Rauheckalmen zum Hirschberg. Da die Route bis zu den Rauheckalmen erst im Bereich einer Skipiste und dann über die Zufahrtsstraße zu den Almen verläuft, ist sie nur bedingt lohnend.

Point erreicht man über eine kleine Straße, die südlich der Abzweigungen nach Scharling an der B307 beginnt. Immer geradeaus durch die Häusergruppe hindurch kommt man zum Parkplatz am am Talrand, wo sich im Winter ein Skilift befindet. AM Ende des Parkplatzes ist der Aufstieg zum Hirschberg nach links ausgeschildert. Hier führt ein Fahrweg am Waldrand und damit auch am Rand der Skipiste entlang, der bald nach Westen umbiegt und wenig später in einen Fußweg übergeht. Der Aufstieg am rechten Rand der Waldschneise entlang der durch den Skibetrieb beanspruchten Grashänge gestaltet sich wenig abwechslungsreich und kann zudem an heißen Tagen bereits am Vormittag stark von der Sonne aufgeheizt werden. Der Wiesenstreifen biegt schließlich etwas nach links um und wird zuletzt ein wenig steiler, um dann bei einem kleinen ebenen Platz auf eine Fahrstraße zu treffen. Den Wegweisern zum Hirschberg und den Rauheckalmen folgend kurz auf der Straße nach links, dann zweigt nach rechts der Zufahrtsweg zu den Rauheckalmen ab. Auf diesen nun wieder in der bisherigen Richtung weiter – links unten liegen einige Hütten, darunter die Gründhütte –, wobei der Wald keine freien Ausblicke gestattet. Nach der Einmündung eines Fußwegs von links her verläuft die Straße in Kehren. Bei der ersten ist hier ein abkürzender Fußsteig als Route ausgeschildert, die Kehre ist aber ohnehin nur kurz. Am Beginn der Wiese mit den Rauheckalmen endet die Straße und es geht auf einem Steig in den Sattel oberhalb der Almgebäude hinauf, entweder direkt an den Hütten vorbei oder mittels einer Kehre am Hang unter dem Rauheck nach rechts ausholend.

Vom Sattel aus hält sich der weitere Anstiegsweg erst am Kamm, der zum östlichen Vorgipfel des Hirschbergs hinaufzieht, wendet sich letztlich aber nach rechts in die Flanke zwischen diesem Kamm und dem Grat, der vom Vorgipfel nach Norden zu einem grasigen Nebengipfel verläuft. Der Weg überquert schließlich den letztgenannten Grat und trifft dahinter auf den Anstieg vom Hirschberghaus. Gemeinsam mit dieser Route geht es nun durch den Latschenhang rechts des Grats schräg zum breiten Gipfelkamm und über einen kurzen Schlussanstieg zum Gipfelkreuz hinauf. Auf der gesamten Strecke bereiten die Wanderwege keinerlei Schwierigkeiten.

Beginn des Aufstiegs bei Point

Beginn des Aufstiegs bei Point

Statt eines Wegs geht es hier über eine Skipiste hinauf

Statt eines Wegs geht es hier über eine Skipiste hinauf

Aufstieg in der morgens sonnign#en Waldschneise

Aufstieg in der morgens sonnign#en Waldschneise

Fahrweg in Richtung Rauheckalmen

Fahrweg in Richtung Rauheckalmen

Über die letzten Meter zu den Almhütten führt nur noch eine steile Rampe hinauf - hinten der Hirschberg-Vorgipfel

Über die letzten Meter zu den Almhütten führt nur noch eine steile Rampe hinauf - hinten der Hirschberg-Vorgipfel

Oberhalb der Rauheckalmen erreicht der Weg den Rauheckkamm und quert anschließend die Hirschberg-Flanke nach rechts aufwärts

Oberhalb der Rauheckalmen erreicht der Weg den Rauheckkamm und quert anschließend die Hirschberg-Flanke nach rechts aufwärts

Kurz vor dem Verbindungsgrat vom Hirschberghaus zum Hirschberg: Blick auf den Tegernsee

Kurz vor dem Verbindungsgrat vom Hirschberghaus zum Hirschberg: Blick auf den Tegernsee

Am Kamm öffnet sich der Blick auf den Hirschberg-Gipfel

Am Kamm öffnet sich der Blick auf den Hirschberg-Gipfel

Außerdem schaut man auf die Kampen sowie Geier- und Fockenstein

Außerdem schaut man auf die Kampen sowie Geier- und Fockenstein

Nach dem Aufstieg zum östlichen Vorgipfel (etwas abseits des Wegs); Blick zum etwas höheren Hauptgipfel

Nach dem Aufstieg zum östlichen Vorgipfel (etwas abseits des Wegs); Blick zum etwas höheren Hauptgipfel

Rückblick zum Vorgipfel, der vom Anstiegsweg (links im Bild) schnell zu erreichen ist

Rückblick zum Vorgipfel, der vom Anstiegsweg (links im Bild) schnell zu erreichen ist

Am Hirschberg-Gipfel mit Blick auf den Tegernsee

Am Hirschberg-Gipfel mit Blick auf den Tegernsee

Abstieg durch die Südflanke ins Weidegebiet der Weidbergalm (kleiner Pfad ohne besondere Schwierigkeiten):

Vom Hirschberg aus kann man auf einem kleinen Steig über die Südhänge absteigen, eine nicht beschilderte und deutlich seltener begangene Variante als die bekannteren Routen. Dazu steigt man vom Gipfel auf dem gewöhnlichen Weg in Richtung Hirschberghaus über den kleinen Gipfelhang zum ebenen, kleine Tümpel aufweisenden Kammabschnitt zwischen dem Hauptgipfel und dem östlichen Vorgipfel ab. Dort hält man sich rechts, um knapp rechts des Kamms in einer latschenfreien Zone auf den Pfadbeginn zu stoßen – hier befindet man sich noch ein gutes Stück vor der Stelle, wo sich in der Südflanke weiter unten der Grat in Richtung Silberkopf ausbildet. Einzelne Markierungen zeigen die richtige Route an. Der Pfad verläuft kurz knapp unterhalb des Kamms und wendet sich dann immer mehr in die Südflanke hinab, zu Beginn noch die östliche Richtung beibehaltend, dann zunehmend in kurzen Kehren. Die Latschen machen bald lichtem Wald Platz, und kurz vor Ende der Flanke tritt der Steig auf die sanften Weideflächen über der schon sichtbaren Weidbergalm aus. Diese Stelle befindet sich nun knapp östlich des Sattels vor dem Silberkopf.

Pfad vom Hirschberg-Gipfelkamm nach Süden hinunter

Pfad vom Hirschberg-Gipfelkamm nach Süden hinunter

Abstieg durch die Südflanke

Abstieg durch die Südflanke

Kurz vor dem Sattel unter dem bereits sichtbaren Silberkopf

Kurz vor dem Sattel unter dem bereits sichtbaren Silberkopf

Ein nicht besonders steiler Wiesenhang führt in Richtung Weidbergalm hinunter

Ein nicht besonders steiler Wiesenhang führt in Richtung Weidbergalm hinunter

Rückblick auf die Stelle, wo der Pfad aus der Flanke auf die Weidefläche hinaustritt

Rückblick auf die Stelle, wo der Pfad aus der Flanke auf die Weidefläche hinaustritt

 

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