Gamswand, 1592 m (Bayerische Voralpen)

Gamswand über der Ruchenkopfhütte

Gamswand über der Ruchenkopfhütte

Gamswand - Gipfel-Daten zu diesem Berg

Bei der Ruchenkopfhütte bildet sich an der Schwelle zum Soinsee mitten im Gelände nochmals ein Gratrücken aus. Oberhalb der Soinhütte ist hier eine Jagdhütte sichtbar, dann folgt wenig später der kleine Gipfel der Gamswand. Der Name passt gut zu dem Kamm, der sich nach Aussenden eines Nordostausläufers vom Gipfelpunkt als einsamer Waldrücken talwärts fortsetzt. Von der Geländestruktur her kann die Gamswand als Fortsetzung des Ruchenköpfe-Grats angesehen werden, die höchste Verbindungslinie zu einem Nachbargipfel führt allerdings eher zum Ostrücken der Auerspitz hinüber. Insgesamt trennt die Gamswand damit den Soingraben und die Soinalm vom Soinsee und dem Steilenbachtal ab.

Foto-Galerie zur Gamswand

Die Ruchenkopfhütte unterhalb der Gamswand (links der westliche Vorgipfel, rechts der Hauptgipfel)

Die Ruchenkopfhütte unterhalb der Gamswand (links der westliche Vorgipfel, rechts der Hauptgipfel)

Gamswand mit dem Westkamm über der Ruchenkopfhütte

Gamswand mit dem Westkamm über der Ruchenkopfhütte

Gamswand-Gipfel, vorne links der Westkamm

Gamswand-Gipfel, vorne links der Westkamm

Gamswand von Süden

Gamswand von Süden

Gamswand von der Maroldschneid (Süden)

Gamswand von der Maroldschneid (Süden)

Gamswand mit dem Westkamm von der Ruchenkopfhütte (ganz links) aus

Gamswand mit dem Westkamm von der Ruchenkopfhütte (ganz links) aus

Soinsee und Gamswand vor dem Seebergkopf

Soinsee und Gamswand vor dem Seebergkopf

Gamswand links über dem Sointal, hinten die Traithengruppe

Gamswand links über dem Sointal, hinten die Traithengruppe

Gamswand von Nordwesten

Gamswand von Nordwesten

Soinsee mit Gamswand, darüber der Wendelstein

Soinsee mit Gamswand, darüber der Wendelstein

Westgrat der Gamswand vom Anstieg zu den Ruchenköpfen aus gesehen

Westgrat der Gamswand vom Anstieg zu den Ruchenköpfen aus gesehen

Anstiege und Bergtouren Gamswand

Von der Ruchenkopfhütte über den Westkamm (leichter Aufstieg auf Pfadspuren):

Der Westkamm der Gamswand beginnt mit einer 1552 Meter hohen Erhebung oberhalb von Soinsee und Ruchenkopfhütte (Zugang zur Ruchenkopfhütte z.B. aus dem Ursprungtal über das Sillberghaus, von Geitau über Mieseben oder durch Abstieg von der Auerspitz). Praktisch genau auf dem Gipfel dieser Erhebung steht eine Jagdhütte, die vom Sattel bei der Ruchenkopfhütte aus deutlich sichtbar ist. Außerdem erkennt man von der Hütte aus einen Pfad in der freien Schneise am Hang oberhalb, der den Zustieg zur Jagdhütte vermittelt. Damit gibt es keine Orientierungsprobleme oder sonstige Schwierigkeiten beim Aufstieg.

Rechts an der Hütte vorbei setzt sich der Pfad in Richtung auf den Hauptgipfel fort. Er hält sich auch im weiteren Verlauf etwas rechts des Kamms in ausgeholzten Latschengassen und zwischen dürren Fichten. Bei Erreichen einer größeren grasigen Fläche in der Südflanker muss man darauf achten, rechtzeitig wieder ein paar Schritte zur nächsten Lücke in den Latschen aufzusteigen, um die Fortsetzung des Steigs nicht zu verpassen. Wenn man sich immer möglichst dicht am Kamm hält, sollte die Routenfindung insgesamt kein Problem sein, selbst wenn der Pfad nicht überall ganz deutlich ist. Im zweiten Teil des Übergangs zum höchsten Punkt der Gamswand berührt der Steig auch einmal den Gratrücken selbst. Zuletzt geht es auf gutem Weg direkt am Kamm zwischen Latschen zum Gipfel der Gamswand hinauf.

Die Ruchenkopfhütte vor dem westlichen Vorgipfel der Gamswand, auf dem zwischen den Bäumen die Jagdhütte steht; rechts der Hauptgipfel

Die Ruchenkopfhütte vor dem westlichen Vorgipfel der Gamswand, auf dem zwischen den Bäumen die Jagdhütte steht; rechts der Hauptgipfel

Über diese Grasschneise geht es in direktem Anstieg zur Jagdhütte hinauf

Über diese Grasschneise geht es in direktem Anstieg zur Jagdhütte hinauf

Ein kleiner Pfad erleichtert den Aufstieg

Ein kleiner Pfad erleichtert den Aufstieg

Rechts am Zaun der Jagdhütte vorbei setzt sich der Steig durch die Lücke in den Latschen fort in Richtung Gamswand-Hauptgipfel

Rechts am Zaun der Jagdhütte vorbei setzt sich der Steig durch die Lücke in den Latschen fort in Richtung Gamswand-Hauptgipfel

Durch Latschengassen geht es auf den Hauptgipfel zu

Durch Latschengassen geht es auf den Hauptgipfel zu

Die freie Fläche im Südhang, der man nur bis zu einer hinter den nächsten Bäumen aufwärts führenden Gasse folgen darf

Die freie Fläche im Südhang, der man nur bis zu einer hinter den nächsten Bäumen aufwärts führenden Gasse folgen darf

Rückblick vom Mittelteil des Übergangs zum Vorgipfel

Rückblick vom Mittelteil des Übergangs zum Vorgipfel

Aussicht auf den Talschluss des Soinsees mit Ruchenköpfen, Hoch- und Dürrmiesing

Aussicht auf den Talschluss des Soinsees mit Ruchenköpfen, Hoch- und Dürrmiesing

Vor dem Gipfel weicht der Pfad den Latschen noch einmal auf die Südseite zwischen dürre Bäume aus

Vor dem Gipfel weicht der Pfad den Latschen noch einmal auf die Südseite zwischen dürre Bäume aus

Im Schlussanstieg zum Hauptgipfel der Gamswand

Im Schlussanstieg zum Hauptgipfel der Gamswand

Auf der Gamswand mit Blick zur Traithengruppe

Auf der Gamswand mit Blick zur Traithengruppe

Abstieg nach Osten über das Sillberghaus ins Ursprungtal (anfangs weglos, nur ein etwas steilerer Abschnitt):

Zwar fehlt am Ostkamm der Gamswand im Gegensatz zum Westrücken ein Pfad, als Abstiegsalternative zur Komplettierung einer Überschreitung der Gamswand bietet sich dieser Gratrücken aber trotzdem geradezu an. Vom Gipfel weg hält man sich eher rechts, um nicht versehentlich auf den Nordostrücken zu gelangen. Im Wald, mitunter von kurzen grasigen Abschnitten unterbrochen, machen Wildspuren den Abstieg teilweise bequemer. Nachdem der Kamm zunächst lange nur allmählich absinkt, folgt eine etwas steilere Passage. Ein wenig Trittsicherheit im grasigen Gelände ist hier erforderlich, letztlich gestaltet sich der Abstieg aber auch hier unschwierig.

Wo der Kamm anschließend wieder flach wird, bietet es sich an, ihn ins Sointal hinab zu verlassen. Nach dem Waldrand fast genau am Kammrücken führen Wiesen in den Talgrund hinab, wo man nach Überquerung des Bachs auf die Zufahrtsstraße zur Soinalm trifft. Talauswärts geht es auf ihr weiter, bis das Sointal am Ende des flachen Talbodens zu einer steilen Schlucht (Soingraben) wird. Rechts führt die Straße nun um den gesamten letzten Ausläufer der Maroldschneid herum bis oberhalb des benachbarten Sillbachtals. Bei der folgendne Wegkreuzung geht es scharf nach links und man kommt nach etwas einem halben Kilometer am Sillberghaus vorbei. Noch einmal etwas steiler werdend erreicht die Straße schließlich nach einer Linkskehre den Parkplatz im Ursprungtal.

Die Gamswand gewährt trotz ihrer geringen Höhe eine Aussicht bis in die Zentralalpen hinein

Die Gamswand gewährt trotz ihrer geringen Höhe eine Aussicht bis in die Zentralalpen hinein

Abstieg am Ostkamm auf die Traithengruppe zu

Abstieg am Ostkamm auf die Traithengruppe zu

Teilweise erleichtern deutliche Pfade den Abstieg

Teilweise erleichtern deutliche Pfade den Abstieg

Blick beim Abstieg zum Kaisergebirge

Blick beim Abstieg zum Kaisergebirge

Das steilere Gelände im unteren Kammabschnitt

Das steilere Gelände im unteren Kammabschnitt

Beim Erreichen der Weide über dem Sointal

Beim Erreichen der Weide über dem Sointal

Zur Fahrstraße im Talboden sind es nicht mehr viele Abstiegsmeter

Zur Fahrstraße im Talboden sind es nicht mehr viele Abstiegsmeter

Bei einem kleinen Baumgürtel wird das Gelände noch einmal ein wenig steiler

Bei einem kleinen Baumgürtel wird das Gelände noch einmal ein wenig steiler

Auf der Fahrstraße nach Überqueren des kleinen Bachs; über dem Tal die Ruchenköpfe

Auf der Fahrstraße nach Überqueren des kleinen Bachs; über dem Tal die Ruchenköpfe

Der Fahrweg führt in einem weiten Bogen um den Sillberg herum

Der Fahrweg führt in einem weiten Bogen um den Sillberg herum

Blick zum Großen Traithen auf der gegenüberliegenden Seite des Ursprungtals

Blick zum Großen Traithen auf der gegenüberliegenden Seite des Ursprungtals

Sillbergalm und Sillberghaus

Sillbergalm und Sillberghaus

 

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