Filzenkogel, 1444 m (Bayerische Voralpen)

Filzenkogel mit der Südwestseite

Filzenkogel mit der Südwestseite

Filzenkogel - Gipfel-Daten zu diesem Berg

Der Filzenkogel bildet das Bindeglied zwischen dem Hirschbergstock und dem Leonhardstein. Als vollständig bewaldete Kuppe bleibt die Bedeutung als Wanderziel gering, dementsprechend gibt es auch keinen Weg zum Gipfel. An anderer Stelle würde der Filzenkogel wohl gar nicht als Gipfel gezählt, hier hilft ihm aber die Nachbarschaft zum Leonhardstein: diesen nur wegen seiner markanteren Form den Status als eigenständiger Gipfel zuzuerkennen und den Filzenkogel außen vor zu lassen, wäre bei ihrer annähernd gleichen Höhe nicht konsequent.

Bestiegen werden kann der Filzenkogel grundsätzlich von fast allen Seiten aus ohne besondere Hindernisse. Der Aufstieg führt dabei jeweils über typischen Waldboden und wird zum Teil durch Forstwege erleichtert.

Foto-Galerie zum Filzenkogel

Filzenkogel, Silberkopf und Hirschberg von Südosten, darüber Brandkopf und Kampen

Filzenkogel, Silberkopf und Hirschberg von Südosten, darüber Brandkopf und Kampen

Blick vom Leonhardstein zum Filzenkogel, dahinter Hirschberg und Rauheck

Blick vom Leonhardstein zum Filzenkogel, dahinter Hirschberg und Rauheck

Filzenkogel und Leonhardstein mit der Südwand

Filzenkogel und Leonhardstein mit der Südwand

Nordwestseite des Filzenkogels

Nordwestseite des Filzenkogels

Gipfel des Filzenkogels vor dem Hirschberg

Gipfel des Filzenkogels vor dem Hirschberg

Anstiege und Bergtouren Filzenkogel

Aufstieg vom Sattel zwischen Filzenkogel und Silberkopf (oben wegloser, relativ bequemer Waldhang):

Über die Sattelhöhe, mit der der Filzenkogel an die Ausläufer des Silberkopfs im Hirschbergmassiv anschließt, verläuft eine gut ausgebaute Forststraße. Der Sattel ist damit sowohl von Kreuth als auch aus dem Söllbachtal problemlos zu erreichen. Wo ziemlich genau am höchsten Punkt der Straße aus Richtung Hirschberg die Zufahrtsstraße zur Weidbergalm herabkommt, führt gegenüber ein Ziehweg in den Wald hinauf. Über diesen erreicht man nach kurzer Zeit eine ebene Fläche hinter einer minimalen Kuppe. Dort endet der Ziehweg und es geht über Waldhänge etwas steiler werdend direkt in Gipfelrichtung hinauf. Der relativ feste, oft bemooste Waldboden ist angenehm zu begehen, teilweise ermöglichen auch schräg verlaufende Wildwechsel einen einfachen Anstieg.

Von links her kommt ein Rücken herauf, der unten im "Halseck" ausläuft. Auf der anderen Seite dieses Rückens, nach Osten hin, zeigen sich in Gipfelnähe steile Grashänge. Das Gelände beim Aufstieg selbst wird nun aber wieder flacher und nach kurzer Zeit steht man auf der fast baumfreien Gipfelkuppe. Der Wald ringsum schränkt zwar die Aussicht stark ein, dennoch bietet die Wiese am Gipfel einen schönen, abgelegenen Platz.

Hier trifft die Zufahrtsstraße zur Weidbergalm auf die Forststraße über den Sattel zwischen Filzenkogel und Silberkopf; gegenüber beginnt der Ziehweg

Hier trifft die Zufahrtsstraße zur Weidbergalm auf die Forststraße über den Sattel zwischen Filzenkogel und Silberkopf; gegenüber beginnt der Ziehweg

Auf dem Traktorweg in Richtung Filzenkogel

Auf dem Traktorweg in Richtung Filzenkogel

Bei einer abgeholzten ebenen Fläche geht es weglos weiter

Bei einer abgeholzten ebenen Fläche geht es weglos weiter

Blick zurück in Richtung Silberkopf und Hirschberg

Blick zurück in Richtung Silberkopf und Hirschberg

Aufstieg über moosigen Waldboden

Aufstieg über moosigen Waldboden

Die Gipfelfläche des Filzenkogels

Die Gipfelfläche des Filzenkogels

Blick durch eine Lücke in der Baumumrahmung zu Plankenstein und Risserkogel

Blick durch eine Lücke in der Baumumrahmung zu Plankenstein und Risserkogel

Abstieg zum Sattel zwischen Filzenkogel und Leonhardstein (weglos in kurzzeitig steilem Waldgelände):

Der Abstieg in den Sattel zwischen Filzenkogel und Leonhardstein ermöglicht eine Kombination dieser beiden Gipfel. Dabei ist die Überschreitung des Filzenkogels von Norden nach Süden der umgekehrten Richtung vorzuziehen, da sich das etwas steilere Gelände im Süden im Abstiegsrichtung weniger mühsam gestaltet.

Vom Gipfel aus ist die Orientierung am einfachsten, wenn man sich an den anfangs wenig ausgeprägten Südostkamm hält, der links in die steilen, großteils waldfreien Osthänge übergeht. Falls die Bäume laubfrei sind, hat man als Richtungspunkt im Tal Kreuth vor sich, das nur knapp links der Abstiegsrichtung liegen sollte. Der Waldboden ist anfangs ziemlich steil, dann prägt sich bei einer kleinen Schulter ein deutlicherer Grat aus, der einen bequemen weiteren Abstieg ermöglicht.

Der Kamm läuft schließlich in eine größere ebene Fläche aus (Punkt 1269), wo man sich nach rechts auf eine leicht sumpfige freie Fläche wendet und im Bereich des sich ausbildenden Bachlaufs oder etwas links davon nach Südwesten weiter absteigt. Dabei trifft man schließlich auf eine Forststraße, die noch kurz nach rechts zum Sattelbereich unter dem Leonhardstein verfolgt wird.

Wenn man nicht auf der Straße weiter ins Schwarzenbachtal absteigen will, geht man am breiten Sattel am besten kurz ohne Weg zum Hangansatz des Leonhardsteins hinüber, wo man auf den Abstiegsweg nach Kreuth trifft und außerdem der Normalanstieg zum Leonhardstein beginnt. Die offizielle Abzweigung von der Forststraße in Richtung Kreuth und Leonhardstein befindet sich etwas westlich unterhalb der Sattelhöhe.

Beginn des Abstiegs im Bereich des Südostkamms

Beginn des Abstiegs im Bereich des Südostkamms

Rückblick in Gipfelrichtung

Rückblick in Gipfelrichtung

Auf einem deutlicher ausgebildeten Rücken wird der Abstieg bequemer

Auf einem deutlicher ausgebildeten Rücken wird der Abstieg bequemer

Eine Ausholzung ermöglicht einen Blick auf den gegenüber aufragenden Leonhardstein

Eine Ausholzung ermöglicht einen Blick auf den gegenüber aufragenden Leonhardstein

Im unteren Abschnitt durch Fichtenwald wird hier die Forststraße am Hangauslauf sichtbar

Im unteren Abschnitt durch Fichtenwald wird hier die Forststraße am Hangauslauf sichtbar

 

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