Brünnsteinschanze, 1547 m (Bayerische Voralpen)

Brünnsteinschanze von Westen

Brünnsteinschanze von Westen

Brünnsteinschanze - Gipfel-Daten zu diesem Berg

Im Kontrast zu den Gipfeln der Umgebung reicht freies Wiesengelände an der Brünnsteinschanze bis zum Gipfelkamm hinauf. Das Weidegebiet ermöglicht auch ohne Weg einen bequemen Zugang zum höchsten Punkt. Nur auf der Ostseite, über dem Kessel der Großalm, geht es etwas steiler hinauf. Wegen der vergleichsweise geringen Höhe und den berühmten Nachbargipfeln gilt die Brünnsteinschanze aber trotzdem nicht als häufig besuchtes Wanderziel. Der schöne abgerundete Rücken wird aber vielen schon vom Sudelfeldgebiet her aufgefallen sein.

Foto-Galerie zur Brünnsteinschanze

Brünnsteinschanze mit Westflanke

Brünnsteinschanze mit Westflanke

Gratverlauf von der Brünnsteinschanze über die Rotwandlspitze zum Brünnstein

Gratverlauf von der Brünnsteinschanze über die Rotwandlspitze zum Brünnstein

Die Brünnsteinschanze (rechts) hinter den Westausläufern der Rotwandlspitze

Die Brünnsteinschanze (rechts) hinter den Westausläufern der Rotwandlspitze

Seeonalm mit Brünnsteinschanze und Brünnstein

Seeonalm mit Brünnsteinschanze und Brünnstein

Anstiege und Bergtouren Brünnsteinschanze

Aufstieg vom Tatzelwurm-Waldparkplatz über Großalm und Nordrücken (leicht, zuletzt aber ohne Weg):

Ausganspunkt ist der "Waldparkplatz" beim Tatzelwurm, der über eine Stichstraße von der B307 aus erreicht wird. Von der Stelle aus, wo die Straße von Niederaudorf mit der Mautstraße von Brannenburg zusammentrifft, zweigt die Zufahrt nach 300-400 Metern in Richtung Sudelfeld nach links ab. Dann ist noch einmal etwa die gleiche Strecke auf der schmalen Forststraße zu fahren, bis nach einer Brücke ein großer Parkplatz zur Verfügung steht. Gleich am Anfang der Fläche beginnt links der Aufstieg zur Brünnsteinschanze, der im ersten Teil identisch mit der Route zum Brünnsteinhaus ist. Man folgt daher zunächst immer den Wegweisern zu diesem Ziel.

Nach einer kurzen Rechtskehre führt die Forst- und Almstraße immer in die gleiche Richtung schräg nach links aufwärts. Nach mehreren Abzweigungen schwenkt der Weg Richtung Brünnsteinhaus und Großalm schließlich in ein kleines Tal ein und überquert den Bachlauf im Talgrund. Etwa zehn Meter zuvor (also nicht direkt vor dem Bach!) beginnt rechts ein Steig, der nicht beschildert ist, aber die schnellste Aufstiegsmöglichkeit zur Großalm am Nordwestfuß der Brünnsteinschanze darstellt. Er wird zwar offensichtlich vergleichsweise selten benutzt, ist aber hinreichend deutlich ausgeprägt. Viele Kehren führen im Wald ein gutes Stück hinauf zum Beginn einer freien Grasfläche. Auf wenige Meter verliert sich der Steig hier etwas, wenn man sich gleich links hält anstatt weiter auf die ebene Fläche hinauszutreten, kann man den Weiterweg aber nicht verfehlen. Noch einmal kurz durch durch Wald erreicht man wenig später endgültig die freien Weideflächen der Großalm und linkshaltend die Alm selbst. Ab dem ersten grasigen Stück ist im Weidegelände aber auch ein beliebiger Aufstieg möglich und unproblematisch.

An den Gebäuden bei der Alm vorbei und auf der Zufahrtsstraße kurz zum nächsten Haus, wo scharf nach rechts der Verbindungsweg zur Seelacheralm abzweigt. Hier handelt es sich wieder um einen Fußweg, der zu Beginn unter Anderem mit Pflöcken markiert ist. Kürzer ist es, über das Weidegelände schon früher – etwa unmittelbar von der Großalm aus – zu diesem Weg aufzusteigen und nicht den weiten Bogen nach Süden zu machen.

Der Verbindungsweg der beiden Almen führt in einem Halbkreis um die Nordseite der Brünnsteinschanze herum. Zur Großalm hin zeigt der Gipfel eine ziemlich steile Flanke, daher ist es deutlich einfacher und bequemer, dem querenden Almweg bis zum Nordrücken der Brünnsteinschanze zu folgen, der einen einfachen Anstieg ermöglicht. Die erste Geländekante bei der leicht ansteigenden Querung ist ein Rücken, der sich am Punkt 1442 mit dem Nordrücken vereinigt, bis dorthin aber etwas steiler verläuft. Daher setzt man die Querung noch weiter fort, bis die Traithengruppe sichtbar wird. An dieser Stelle ist der Nordrücken erreicht und man verlässt den Weg. Auch wenn der weitere Aufstieg weglos verläuft, stellt dies kein Problem dar: Es geht über angenehm steiles Grasgelände aufwärts zum Punkt 1442 und dann am langsam ansteigenden, breiten Kamm auf den Gipfel zu. Auch die Gipfelfläche selbst ist sehr ausgedehnt, nur die Ostseite der abgerundeten Graskuppe fällt steiler ab.

Übergang von der Brünnsteinschanze zur Rotwandlspitze (I):

Siehe Beschreibung unter Rotwandlspitze

 

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