Auerspitz, 1811 m (Bayerische Voralpen)

Blick vom Rotwandhaus zur Auerspitz

Blick vom Rotwandhaus zur Auerspitz

Auerspitz - Gipfel-Daten zu diesem Berg

Vom Rotwandhaus aus ist die Auerspitz etwa genauso schnell zu erreichen wie die Rotwand selbst, was an der doch merklich geringeren Höhe liegt. Daher wird der Gipfel oft bestiegen, gerne auch als Zugang oder Zugabe zur Rotwand. Die Aussicht in Richtung Süden ist von beiden Gipfeln aus allerdings vergleichbar.

Von der Auerspitz führen neben dem Verbindungskamm zur Rotwand auch in alle anderen Richtungen noch mehr oder weniger bedeutende Grate: Im Süden ist eine kleine Schulter, Auerberg genannt, vorgelagert, und nach Norden hin entwickelt sich aus der Flanke heraus noch der Gratzug der Ruchenköpfe. Am längsten ist der Ostrücken, die etwa vier Kilometer lange Maroldschneid. Und ebenfalls aus allen vier Himmelsrichtungen treffen Wege am Auerspitz-Gipfel zusammen.

Foto-Galerie zur Auerspitz

Rotwandhaus vor der Auerspitz

Rotwandhaus vor der Auerspitz

Weg vom Rotwandhaus zur Auerspitz, links die Ruchenköpfe

Weg vom Rotwandhaus zur Auerspitz, links die Ruchenköpfe

Südkamm der Auerspitz; vorne der Weg aus dem Ursprungtal zum Gipfel

Südkamm der Auerspitz; vorne der Weg aus dem Ursprungtal zum Gipfel

Auerspitz über dem Verbindungsgrat zur Rotwand

Auerspitz über dem Verbindungsgrat zur Rotwand

Nordflanke der Auerspitz über dem Verbindungskamm zu den Ruchenköpfen

Nordflanke der Auerspitz über dem Verbindungskamm zu den Ruchenköpfen

Auerspitz von Süden, darüber Hoch- und Dürrmiesing

Auerspitz von Süden, darüber Hoch- und Dürrmiesing

Maroldschneid und dahinter der Südkamm der Auerspitz von Osten gesehen

Maroldschneid und dahinter der Südkamm der Auerspitz von Osten gesehen

Auerspitz (im Hintergrund) mit dem links vorgelagerten Auerberg und dem Zustieg vom Sillberghaus

Auerspitz (im Hintergrund) mit dem links vorgelagerten Auerberg und dem Zustieg vom Sillberghaus

Der südlich vorgelagerte Auerberg von Osten

Der südlich vorgelagerte Auerberg von Osten

Südschulter der Auerspitz (Auerberg) vor dem Schönfeldjoch

Südschulter der Auerspitz (Auerberg) vor dem Schönfeldjoch

Der Auerberg im Südrücken der Auerspitz

Der Auerberg im Südrücken der Auerspitz

Auerspitz und rechts Maroldschneid aus dem Schindergebiet gesehen

Auerspitz und rechts Maroldschneid aus dem Schindergebiet gesehen

Anstiege und Bergtouren Auerspitz

Abstieg nach Norden und zur Ruchenkopfhütte über dem Soinsee (leichter Wanderweg):

Der Nordabstieg von der Auerspitz zum Sattel vor den Ruchenköpfen und weiter in Richtung Sointal kann sowohl als Abstiegsmöglichkeit ins Ursprungtal als auch nach Geitau genutzt werden. Die Route verläuft erst über sehr einfache Wanderwege, dann über Alm- und Forststraßen. Lohnend ist sie vor allem wegen des Blicks auf die Steilwände der Ruchenköpfe.

Am Gipfel der Auerspitz wählt man den Weg, der genau nach Norden abwärts verläuft und bereits nach kurzer Zeit und einem schrägen Abstieg durch die Nordseite den ausgedehnten Sattelbereich vor dem Ruchenköpfe-Massiv erreicht. Am sogenannten Brotzeitstein, einem einzelnen Felsblock, wendet man sich nach rechts in Richtung Sointal hinunter. Im seichten Talboden geht es abwärts, vorbei an der links oberhalb gelegenen Bergwachthütte unter den Ruchenköpfen, bis vor die Ruchenkopfhütte. Hier haben die Felsen der Ruchenköpfe links geendet und es öffnet sich der Blick hinunter zum nahen Soinsee. Praktisch mitten aus dem Tal ragt vorne die Gamswand auf und teilt damit quasi das Tal. Die Route in Richtung Mieseben / Geitau führt nun die kurze Geländestufe nach Norden zum Soinsee hinab und dann immer auf Forststraßen talauswärts. Ganz ähnlich ist es beim Abstieg ins Ursprungtal: Man behält sie bisherige Richtung in etwa bei und gelangt rechts der Gamswand ebenfalls bald zu einer Straße. Sie führt am Sillberghaus vorbei zu einem Parkplatz im Ursprungtal.

Der Abstieg von der Auerspitz führt schräg abwärts durch den Gras- und Latschenhang; hinten der Hochmiesing

Der Abstieg von der Auerspitz führt schräg abwärts durch den Gras- und Latschenhang; hinten der Hochmiesing

Rückblick auf den Abstieg durch die Gipfelflanke der Auerspitz

Rückblick auf den Abstieg durch die Gipfelflanke der Auerspitz

Abstieg im weiten Sattelbereich direkt auf die Ruchenköpfe zu

Abstieg im weiten Sattelbereich direkt auf die Ruchenköpfe zu

Blick vom Sattel beim Brotzeitstein zur Rotwand

Blick vom Sattel beim Brotzeitstein zur Rotwand

Abstieg im seichten Talboden auf die Gamswand zu

Abstieg im seichten Talboden auf die Gamswand zu

Rückblick zum Sattel zwischen Auerspitz und Ruchenköpfen

Rückblick zum Sattel zwischen Auerspitz und Ruchenköpfen

Auch von weiter unten gesehen wirken die Ruchenköpfe noch eindrucksvoll

Auch von weiter unten gesehen wirken die Ruchenköpfe noch eindrucksvoll

Die Ruchenkopfhütte an der Talgabelung unterhalb der Gamswand

Die Ruchenkopfhütte an der Talgabelung unterhalb der Gamswand

Von der Ruchenkopfhütte schaut man über den unteren Teil des Sointals zum Großen Traithen

Von der Ruchenkopfhütte schaut man über den unteren Teil des Sointals zum Großen Traithen

Übergang von der Maroldschneid zur Auerspitz (nicht überall einfach zu findende Pfadspur in Latschengelände):

Der Kamm zwischen Maroldschneid und Auerspitz ist fast durchgängig mit Latschen bewachsen. Dass der Übergang zwischen den beiden Gipfeln dennoch machbar ist, ist einem alten Pfad zu verdanken, der allerdings in vielen Teilen nur noch mit sehr großer Aufmerksamkeit verfolgt werden kann.

Vom Gipfel der Maroldschneid aus weicht man den Latschen am Kamm zunächst nach links aus, darf dann aber die Stelle nicht verpassen, wo der früher einmal ausgeholzte Steig die wenigen Schritte zur Grathöhe hinauf führt. Nach der kleinen, aber bereits tiefsten Einsattelung des Kamms kurz nach der Maroldschneid beginnt der breite Rücken kontinuierlich, aber nur sehr langsam anzusteigen. Trotz der ziemlich großen Länge des Verbindungsgrats sind damit insgesamt nicht sehr viele Höhenmeter zurückzulegen. Die richtige Route hält sich tendenziell oft links des Rückens, wobei ein Verfehlen der Route immer bald in Sackgassen endet und somit schnell korrigiert werden kann. Im letzten Abschnitt gestaltet sich der Aufstieg angenehmer, denn die Südflanke weist nun mehr latschenfreie Stellen auf. Zudem kommt aus der Flanke ein weiterer Pfad hinauf, wodurch der Steig im verbleibenden gemeinsamen Teil ausgeprägter ist. Der Schlussanstieg zum Gipfel der Auerspitz ist damit kein Problem mehr.

Bei einer Begehung in umgekehrter Richtung sollte man bedenken, dass sich die Qualität des anfangs klar erkennbaren Wegs später deutlich verschlechtert und man mit einem weglosen Abstieg rechnen muss.

Am Beginn des Übergangs auf sehr schwacher Pfadspur im Bereich der Maroldschneid

Am Beginn des Übergangs auf sehr schwacher Pfadspur im Bereich der Maroldschneid

Rückblick vom bald wieder ansteigenden Gratrücken zum Maroldschneid-Gipfel

Rückblick vom bald wieder ansteigenden Gratrücken zum Maroldschneid-Gipfel

Ausgedehnte Latschenfelder am langsam ansteigenden Rücken

Ausgedehnte Latschenfelder am langsam ansteigenden Rücken

Blick vom Kamm hinüber zur Bergwachthütte unter den Ruchenköpfen

Blick vom Kamm hinüber zur Bergwachthütte unter den Ruchenköpfen

Auch im weiteren Verlauf dominieren noch die Latschen

Auch im weiteren Verlauf dominieren noch die Latschen

Weiterer Rückblick zur Maroldschneid

Weiterer Rückblick zur Maroldschneid

Die Südflanke wird mit der Zeit grasiger, der Pfadverlauf aber noch nicht überall deutlich

Die Südflanke wird mit der Zeit grasiger, der Pfadverlauf aber noch nicht überall deutlich

Die Auerspitz kommt in Sichtweite

Die Auerspitz kommt in Sichtweite

Die Latschenfelder am Kamm werden nun auf der Südseite umgangen (hier im Rückblick)

Die Latschenfelder am Kamm werden nun auf der Südseite umgangen (hier im Rückblick)

Am nun deutlichen Weg kurz vor der Auerspitz

Am nun deutlichen Weg kurz vor der Auerspitz

Gipfelblick zur benachbarten Rotwand mit dem unterhalb gelegenen Rotwandhaus

Gipfelblick zur benachbarten Rotwand mit dem unterhalb gelegenen Rotwandhaus

Rückblick auf den letzten Abschnitt des Übergangs, links der Soinsee

Rückblick auf den letzten Abschnitt des Übergangs, links der Soinsee

Ruchenköpfe vor dem Miesingmassiv mit Hoch- und Dürrmiesing

Ruchenköpfe vor dem Miesingmassiv mit Hoch- und Dürrmiesing

 

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