Archtalkopf, 1927 m (Bayerische Voralpen)

Südostflanke des Archtalkopfs

Südostflanke des Archtalkopfs

Archtalkopf - Gipfel-Daten zu diesem Berg

Als Übergangsgipfel zwischen den beliebten Wanderzielen Hohe Kisten und Krottenkopfmassiv findet der Archtalkopf wenig Beachtung. Dabei führt der Höhenweg zwischen diesen beiden Gebieten nicht weit unter dem Gipfel des Archtalkopfs hindurch quer durch die Südostflanke. Dies erlaubt einen schnellen Aufstieg, auch wenn ein Weg zum Gipfel fehlt.

Seinen Namen hat der Archtalkopf von dem Tal, das sein Nordgrat - der sich erst etwas nordöstlich des höchsten Punkts vom Hauptkamm löst - mit jenem der Hohen Kisten einfasst. Das Archtal mündet direkt bei Eschenlohe in die Loisach-Ebene aus und endet oben im Kistenkar unter den Schrofenwänden von Archtalkopf und Hoher Kisten. Der Nordgrat des Archtalkopfs läuft ebenfalls erst direkt bei Eschenlohe aus. Im Kammverlauf gibt es noch zwei benannte Punkte, Zunderkopf und Zundereck. Beide haben aber keine eigenständige Gipfelbedeutung.

Foto-Galerie zum Archtalkopf

Archtalkopf von Südosten

Archtalkopf von Südosten

Blick von der Hohen Kisten auf den Nordgrat des Archtalkopfs

Blick von der Hohen Kisten auf den Nordgrat des Archtalkopfs

Archtalkopf über der Michelfeld- Hochebene

Archtalkopf über der Michelfeld- Hochebene

Schindlerskopf und Archtalkopf über der südöstlich gelegenen Hochebene

Schindlerskopf und Archtalkopf über der südöstlich gelegenen Hochebene

Tiefblick vom Gipfel der Hohen Kisten ins Archtal

Tiefblick vom Gipfel der Hohen Kisten ins Archtal

Anstiege und Bergtouren Archtalkopf

Vom Verbindungsweg Rechtlerhütte- Weilheimer Hütte über die Ostseite (weglos, aber ohne besondere Schwierigkeit):

Vom Weg von der Rechtlerhütte in Richtung Weilheimer Hütte / Krottenkopf kann der Archtalkopf in relativ kurzer Zeit erreicht werden. Aus Richtung Eschenlohe / Rechtlerhütte kommend quert der Weg unter dem Gipfel der Hohen Kisten hindurch und erreicht schon bald darauf erstmals den Verbindungsgrat von Hoher Kisten und Archtalkopf. Anschließend quert er eine unbedeutende Zwischenerhebung auf der Südseite. Dahinter führt der Höhenweg bis unmittelbar an die letzte Grateinsenkung vor der Ostschulter des Archtalkopfs heran und beginnt dann konstant leicht zu fallen. Kurz nach der Grateinsenkung beginnt eine nur mäßig ansteigende, quer zum Hang in Richtung auf den Gipfel zu verlaufende Latschengasse, die sich für den Aufstieg zum Archtalkopf anbietet. Entweder versucht man schon vom Beginn der Gasse aus weiter zum Grat aufzusteigen oder folgt der Gasse, z.T. auf einer Pfadspur, bis zu einer freien Grasfläche, die den latschenfreien Anstieg zum Grat ermöglicht. Dort trifft man auf einen Pfad, der zwischen den Latschen bis zum höchsten Punkt leitet.

Übergang vom Archtalkopf zum Schindlerskopf (etwas Trittsicherheit erforderlich):

Siehe Beschreibung unter Schindlerskopf

 

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